![]() |
Die Sammlung hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert mit Gründung des Märkischen Museums 1874. Gesammelt wurden Zeugnisse aus prähistorischer Zeit, aus dem Zunft- und Gewerkswesen, der Rechtspflege, der Fischerei- und Landwirtschaft, Naturkunde, Volkskunde sowie zur Geschichte Berlins und der Mark. Ferner umfasst die Sammlung mittelalterliche Skulpturen aus dem sakralen Bereich, Münzen, Medaillen, Bilder, Karten, Pläne, Architekturspolien und Urkunden.
Der aktuelle Sammlungsbestand des Stadtmuseums Berlin liegt bei geschätzten 4.5 Mio. Objekten. Er reicht vom ersten eingetragenen Objekt aus dem Jahr 1874: „Lanzenspitze, Bronze, 170 mm, Gewicht 110 g, Geschenk des Oberförsters Reiche zu Forsthaus Köpenik jetzt in Berlin“ bis hin zum jüngsten Ankauf „Germania I“ von Michael Wutz für die Grafische Sammlung.
Die Gründung der Stiftung Stadtmuseum Berlin 1995 bedeutete einen großen Zuwachs vielfältiger Objekte. Bisher selbstständige landeseigene oder in privater Trägerschaft befindliche Museen in Ost- und West-Berlin wurden unter einem Dach versammelt mit dem Ziel, im nunmehr größten Landesmuseum Deutschlands Berolinensien gleich welcher Objektart und Materialität zu sammeln und zu bewahren. Das Berlin Museum war dabei dem Märkischen Museum in der Sammlungsstruktur am ähnlichsten.
Heute gilt es, die Berliner Stadtgeschichte um Themen wie beispielsweise Migration zu aktualisieren. Doch nicht jedes Thema generiert zwangsläufig ein eigenes Sammlungsgebiet. Vielmehr können bereits vorhandene Objekte aus insgesamt 43 Themen in neuen Kontexten befragt werden - und dies umso vielfältiger seit Einführung einer zentralen Datenbank, mit der sich die reichen Bestände des Stadtmuseums Berlin erschließen.
KONTAKT
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Poststraße 13-14
10178 Berlin
Sammlungsdirektorin
Dr. Martina Weinland
Telefon: (030) 24 002-167
Email