27.11.2020

Berlin digital entdecken

Stadtmuseum Berlin erweitert Online-Angebot

Vier Themenfelder, eine Stadt: Mit „Berlin digital“ präsentiert das Stadtmuseum Berlin auf seiner Website Stadtgeschichte nun ganz neu. Entdecken Sie „Berliner Persönlichkeiten“, „Berliner Orte“, „Berliner Dinge“ und „Berliner Klänge“ – und klicken Sie sich durch die vielfältigen Geschichten der Stadt.

„Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt“, schrieb einst der gerade nach Berlin gezogene Dichter Jean Paul (1763–1825) an eine Weimarer Freundin. Man nimmt ihm sein Erstaunen über die aufblühende Kunst- und Wissenschaftsmetropole um 1800 gerne ab, hat er, der zuvor nur Kleinstädte gekannt hatte, doch vier Jahre in der boomenden Hauptstadt Preußens gelebt. Wie Jean Paul haben sich im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche weitere Persönlichkeiten mit der Stadt auseinandergesetzt.

Berliner Persönlichkeiten

Manche von ihnen haben in ihren Wohnungen die Crème de la Crème der Berliner Kunst- und Wissenschaftsszene empfangen – wie etwa die Künstlerin Jeanne Mammen (1890–1976) in ihrem Atelier am Ku’damm. Andere waren im Draußen zu Hause, wie die Flugpionierin und Sportfliegerin Elly Beinhorn (1907–2007) oder der umtriebige Fotograf, Maler und Grafiker Heinrich Zille (1858–1929). Manch einer hat sogar nachhaltig das Berliner Stadtbild geprägt, wie etwa der Verleger Ernst Litfaß (1816-1874). Die Biographien all dieser herausragenden Menschen – deren Nachlässe sich zum Teil im Bestand des Stadtmuseums Berlin befinden – können Sie ab sofort in der Rubrik „Berliner Persönlichkeiten“ entdecken.

Berliner Orte

Noch heute zeugt ein erhaltenes Widerlager als Ruheort und Aussichtsplattform von der einstigen Existenz der Waisenbrücke, die das Zentrum Berlins mit dem jenseits der Spree gelegenen Märkischen Museum verband. Vergangene Architektur lässt sich auch im audiovisuellen Spaziergang mit Heinrich Heine durch das Berlin der Biedermeier-Zeit entdecken. Aber nicht nur verschwundene Orte werden in der Rubrik „Berliner Orte“ wieder lebendig. Auch die immer wieder neu belebten Standorte des Stadtmuseums Berlin erzählen Geschichten  - von damals, heute und morgen.

Berliner Dinge

Der sowjetische Schriftsteller und Vertreter des Futurismus, Sergej Tret’jakov (1892–1937), vertrat in seinem 1929 erschienenen Essay „Die Biografie des Dings“ die Ansicht, dass jedes Ding eine Geschichte zu erzählen habe – und diese Geschichte letztendlich etwas über den Menschen, der dieses Ding benutzte. Die historische und kulturgeschichtliche Einordnung von Gegenständen ist auch ein wichtiger Teil der Museumsarbeit, denn gerade Dinge geben uns Aufschluss über unsere eigene Kulturgeschichte. Nicht umsonst bewahrt das Stadtmuseum Berlin über vier Millionen Objekte in seinem Spandauer Zentraldepot. In der Rubrik „Berliner Dinge“ erzählen zum Beispiel Baukästen von technischem Fortschritt und überlieferten Rollenbildern, rubinrote Glasgefäße vom Leben eines Berliner Chemikers und Alchimisten und einzigartige Grafiken von der Entwicklung Berlins über die Jahrhunderte.

Berliner Klänge

Berlin war und ist auch eine Stadt der Musik in all ihrer technischen und künstlerischen Vielfalt. Entdecken Sie deshalb „Berliner Klänge“ aus Vergangenheit und Gegenwart. Unternehmen Sie in Wort, bewegtem Bild und Ton eine Entdeckungsreise in die faszinierende Welt der mechanischen Musikinstrumente, die hier einst gefertigt wurden und die Menschen unterhielten. Erkunden Sie den Berliner Sound der Nachkriegszeit von Schlager über Rock und Pop bis Techno, Punk und Rap. Oder seien Sie per Stream dabei, wenn in Berlins ältester Kirche weihnachtliche Chor- und Orgelmusik erklingt.

Das ist „Berlin digital“
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