03.08.2021

Berlin-Filmreihe im Zeughauskino

Dokumentar- und Spielfilme zur Ausstellung „Chaos & Aufbruch“

Zur großen Sonderausstellung „Chaos & Aufbruch – Berlin 1920|2020“ im Märkischen Museum präsentiert das Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums eine Filmreihe zeitgenössischer Dokumentar- und Spielfilme über das damals neu geschaffene „Groß-Berlin“, zusammengestellt von der Filmkuratorin Christine Kisorsy.

Die Ausstellung „Chaos & Aufbruch“ geht der Frage nach, wie aus einem chaotischen Umbruch ein konstruktiver Aufbruch gestaltet werden kann. Wie kann Großstadt gelingen? Dabei geht es um Wohnen, Verkehr, Erholung, Verwaltung, um die Anbindung an das Umland und auch um Identität. Wie die Filme aus den 1920er und 1930er Jahren zeigen, stellten sich die Menschen vor hundert Jahren ganz ähnliche Fragen im Zusammenhang mit der sich verändernden Stadt. Die Filmabende setzen entsprechende thematische Schwerpunkte. Neben dem Hauptfilm werden im Vorprogramm weitere Dokumentar- und Kurzfilme jener Zeit gezeigt.

So | 15.08. | 18 Uhr
Der Teufelsreporter – Im Nebel der Großstadt
Um Berlin als Metropole im Rhythmus der Zeit geht es an diesem Abend, der die Beschleunigung des Lebens durch neue Kommunikationstechniken zum Thema hat. Alles und alle schienen in Bewegung zu sein. In dem rasant inszenierten Hauptfilm nach einem Drehbuch von Billy Wilder zeigt ein Reporter, wozu die neuen Medien fähig sind.
musikalische Begleitung: Peter Gotthardt (Piano)

Mi | 18.08. | 20 Uhr
Die siebente Nacht
In den 1920er Jahren wurden in Berlin zahlreiche neue Freizeit- und Sportplätze geschaffen. Sport entwickelte sich zu einer beliebten Freizeitgestaltung. Im Hauptfilm dieses Abends geht es in Verbindung von Spiel- und Dokumentarszenen um einen Zeitungsboten, der an dem weit über die Radsportwelt hinaus berühmten Sechs-Tage-Rennen teilnehmen will.
musikalische Begleitung: Eunice Martins (Piano)

So | 22.08. | 18 Uhr
Das Blaue vom Himmel
Im Strudel des zunehmenden Verkehrs wurden nach dem Zusammenschluss zu „Groß-Berlin“ die unterschiedlich entwickelten Verkehrssysteme der zuvor eigenständigen Kommunen neu organisiert und ausgebaut. Vor diesem Hintergrund erzählt der Hauptfilm als schmissige Tonfilm-Operette nach einem Drehbuch von Billy Wilder die verwickelte Geschichte einer Liebesbeziehung.

Di | 24.08. | 20 Uhr
Zuflucht
Von den sozialen Gegensätzen zwischen „oben“ und „unten“, welche das Zusammenleben in der zur Metropole gewachsenen Stadt prägten, erzählt der Hauptfilm dieses Abends. Denn die Lebenswelten der „Besserverdienenden“ und des „Proletariats“ waren in den 1920er und 1930er Jahren sehr verschieden.
musikalische Begleitung: Peter Gotthardt (Piano)

Fr | 27.08. | 18 Uhr
Kurzfilmreihe: Vom Werden einer Weltstadt
Vom Werden einer Weltstadt erzählen sechs Dokumentarfilme, die zu einer Entdeckungsreise durch die Alltagswelt der damals über Nacht gewachsenen Großstadt einladen. Neue städtische Lebensstile entwickelten sich, und dennoch blieb Berlin eine Metropole der Gegensätze zwischen Weltstadt und Idylle.
musikalische Begleitung: Eunice Martins (Piano)

Weitere Informationen und Karten unter: Büro Zeughauskino, (030) 20 304-421 (Mo – Fr, 10 – 18 Uhr) | Kinokasse, (030) 20 304-770 oder vor Ort (ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn) | www.dhm.de/zeughauskino

Hinweis: Bitte informieren Sie sich vor dem Besuch der Veranstaltung über die geltenden Corona-Maßnahmen auf der Website des Zeughauskinos.

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Kontakt

INFOLINE

Mo Fr | 10 18 Uhr

030 24002 162
Blick in die Ausstellung
Digitale Führung
jeden Mi | 18.30 Uhr
Chaos Aufbruch – Berlin 1920|2020

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Das Filmfenster im U-Bahnhof
U2 Märkisches Museum
täglich | bis 26.09.
Filmfenster im U-Bahnhof

Kurzfilmprogramm: Berlin-Filme
zur Sonderausstellung Chaos & Aufbruch