10.03.2021

Das Stadtmuseum Berlin bei Google Arts & Culture

Die Geschichte hinter der Tresor-Tür

Durch die Tresortür, hinein in eine Online-Ausstellung über die Geschichte eines Schauplatzes der elektronischen Musik: Noch bevor BERLIN GLOBAL eröffnet, gibt es im Rahmen von MUSIC, MAKERS & MACHINES die Tür des legendären Club „Tresor“ in 3D zu sehen. Die bewegte Geschichte des Ortes liefern wir direkt mit.

Es ist nicht nur die Geschichte einer besonderen Tür, der Stahltür des Techno-Clubs Tresor, die in der Ausstellung BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum zu sehen sein wird. Die virtuelle Ausstellung erzählt die Geschichte eines Ortes, der sich wie die Stadt, in der er liegt, immer wieder neu erfinden musste. 

3D-Modell der Tresortür aus dem Berliner Techno-Club „Tresor“ © Google Arts & Culture

Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Potsdamer und Leipziger Platz eines der Zentren Berlins. Die Kaufhaus-Unternehmer Wertheim bauten sich dort mit ihrem Warenhaus ein Aushängeschild, dass das Gesicht des Platzes mitbestimmte – bis es 1944 bei einem Luftangriff schwer beschädigt wurde und fortan als Ruine leerstand. 

Nach der Teilung Berlins wurden die Reste dem Erdboden gleich gemacht, und der einst belebte, zentrale Leipziger Platz wurde zum Niemandsland am Rand der neuen Staatsgrenze, direkt an der Berliner Mauer. Nach dem Mauerfall wurde der erhalten gebliebene Tresor des Kaufhauses zu einem der bekanntesten Techno-Clubs Berlins, der Menschen aus allen Ecken der Welt zum neu erwachten Leipziger Platz zog. Bei Google Arts & Culture erfahren Sie die ganze Story „Hinter der Stahltür“.

Die ganze „Story“ bei Google Arts & Culture


Die Geschichte hinter der Tresor-Tür © Stadtmuseum Berlin | Screenshot

Die Tresortür ist Teil von „Music, Makers & Machines“ von Google Arts & Culture © Stadtmuseum Berlin

Music, Makers and Machines

Google Arts & Culture ist ein digitales Angebot, das virtuelle Rundgänge durch zahlreiche inernationale Museen ermöglicht. Unter der Überschrift Music, Makers and Machines werden dort jetzt über 200 Geschichten von mehr als 50 internationalen Partnern aus 15 Ländern erzählt. Diese vielen einzelnen Geschichten ergeben als virtuelle Ausstellung eine große, globale Geschichte der elektronischen Musik.

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Kontakt

Sebastian Ruff

eCulture

030 24 002 167
© Stadtmuseum Berlin
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