10.12.2020

Humboldt Forum eröffnet digital

Live-Stream am 16. Dezember

PRESSEMITTEILUNG
 
Der Bau des Humboldt Forums ist abgeschlossen und das Programm startbereit. Aufgrund der aktuellen Situation ist es jedoch nicht möglich, diesen besonderen Moment vor Ort zu feiern. Nun öffnet das Humboldt Forum digital – mit Live-Streams und Online-Führungen.

Mittwoch, 16. Dezember 2020, 19 bis 20 Uhr
18.30 Uhr Einlass in den digitalen Raum
19 Uhr Streaming-Veranstaltung mit anschließendem digitalen Get-together
Zum Live-Stream aus dem Humboldt Forum

Erleben Sie als erste, wie sich das analoge Forum durch eine Vielfalt an Stimmen und Beiträgen in den digitalen Raum erweitert. Das Humboldt Forum lädt Sie ein, gemeinsam mit den Communitys aus Berlin und der ganzen Welt diesen neuen Ort für Kultur und Wissenschaft auf ungewöhnliche Art und Weise zu erkunden. Die digitale Öffnung ist ein eigenes künstlerisches Format und kreiert ein interaktives, lebendiges Forum mit vielen unterschiedlichen Stimmen und Programmangeboten. Navigieren Sie selbst durch die insgesamt vier Erzählstränge und Perspektiven und wechseln Sie die Blickwinkel.

Auch die Geschichte des Ortes wird thematisiert: Hinter der Schlossfreiheit ist das Berliner Schloss im Jahr 1892 zu sehen. © Stadtmuseum Berlin I Foto: Hermann Rückwardt

Das Programm im Live-Stream

Im Mittelpunkt der digitalen Öffnung steht ein Live-Stream direkt aus dem Humboldt Forum. Moderator Mitri Sirin nimmt Sie mit auf einen Rundgang hinter die noch geschlossenen Tore – mit kurzen Interviews und Grußbotschaften von Staatsministerin Monika Grütters, Generalintendant Hartmut Dorgerloh, des Archäologen George Abungu, der Autorin Andrea Wulf sowie mit den Künstlern Kang Sunkoo und Tim Trantenroth.

Zeitzeuginnen, Kuratoren und Historikerinnen geben Einblicke in BERLIN GLOBAL - die Berlin Ausstellung von Kulturprojekte Berlin und dem Stadtmuseum Berlin. Die Brüder Humboldt, die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst sowie die Geschichte des Ortes werden ebenfalls vorgestellt. Interaktive (Live)-Schaltungen auf den Kosmografen öffnen das Foyer als Dialograum. Musikalisch begleitet das Resident Music Collective die digitale Öffnung.

Parallel zum Live-Stream gibt es drei weitere Videokanäle, die jeweils ganz eigene Zugänge zum Gebäude, seiner Geschichte und den Themen des Humboldt Forums schaffen:

1. Videokanal: Locked In and Locked Out – Eingeschlossen / Ausgeschlossen
Die Schriftstellerin und Aktivistin Priya Basil erkundet das Humboldt Forum in einem Kurzfilm-Essay aus einer sehr persönlichen Perspektive – sie selbst hat erst kürzlich die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. In ihrem Film geht sie Frage nach, was ein solches Gebäude, ein solches Projekt für das Verständnis der Vergangenheit und die Zugehörigkeit in der Gegenwart bedeutet. 

2. Videokanal: 360° – Offen für Alle
Verschiedene 360°-Video-Formate schaffen ein besonderes Raumerlebnis und vermitteln einen ersten Eindruck vom Humboldt Forum – vom Schlüterhof bis zum Dach mit Blick über Berlin. Sie erzählen Geschichten des Ortes und zeigen, was das neue Quartier für Kultur und Wissenschaft ausmacht. Kuratorinnen und Kuratoren sprechen über die Architektur und stellen den Bezug zwischen den Brüdern Humboldt und dem Gebäude her. Videoaufnahmen von einem Drohnenflug durch die Treppenhalle verbinden die Kernthemen des Humboldt Forums miteinander. Der modulare Aufbau erlaubt Ihnen Erweiterungen und Vertiefungen in alle Richtungen.
 
3. Videokanal: Ick kiek schon mal rin...
Eine weitere Perspektive eröffnet komödiantische Einblicke hinter die Kulissen. Der Standup Comedian Stefan Danziger macht eine ganz eigene Tour durch das Haus und nimmt Sie mit an besondere, ungewöhnliche und teils geheime Orte – von unterirdischen Gängen, Schlosskeller und Maschinenraum über Lastenaufzug und Werkräume bis ganz nach oben aufs Dach und unter die Kuppel.

Bis die Berlin-Ausstellung BERLIN GLOBAL ihre (Tresor)-Tür öffnen kann, dauert es noch etwas. © Kulturprojekte Berlin/Stadtmuseum Berlin I Foto: David von Becker

Und nach der digitalen Öffnung?

Am 17. Dezember öffnet das Humboldt Forum zwar nicht wie geplant die Portale, dafür wird bereits am Morgen der Bauzaun abgebaut. So können Sie erstmals die moderne Architektur und die rekonstruierten Barockfassaden aus unmittelbarer Nähe betrachten, auf der Terasse an der Ostseite des Schlosses direkt am Ufer der Spree Platz nehmen und durch die Humboldt Terrassen zum Lustgarten hin zwischen Baumhain und Bepflanzungen hindurch spazieren. Sobald es möglich und vertretbar ist, öffnet das Humboldt Forum dauerhaft und uneingeschränkt die Türen.
 
Das Humboldt Forum
Inspiriert von seinen Namensgebern Alexander und Wilhelm von Humboldt und deren Freude daran, die Welt mit offenen Augen zu erkunden und sie als ein verflochtenes System von Natur und Kultur zu verstehen, entsteht mit dem Humboldt Forum ein neuer Ort des Erlebens, des Lernens und der Begegnung. Ein Haus, vier Akteure: Die angestrebte Vielstimmigkeit ist bereits in der Zusammenarbeit der Partnereinrichtungen angelegt. Dies sind die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) mit dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin (SMB), Kulturprojekte Berlin und Stadtmuseum Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss (SHF).
 
Weitere Informationen finden Sie unter humboldtforum.org

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