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title: "Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre. George Grosz in Berlin"
date: 2023-01-24
last_modified: 2026-02-18T12:16:05+01:00
generated_at: 2026-05-25T09:40:33Z
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description: "Die Staatsgalerie Stuttgart macht in ihrer Sonderausstellung das Leben und Leiden in der Weimarer Republik wieder lebendig. Mit dabei: Eine Grafik von George Grosz aus dem Stadtmuseum Berlin."
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# Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre. George Grosz in Berlin

![Plakat mit dem Ausstellungstitel Glitzer und Gift](https://stiftung-stadtmuseum-berlin.b-cdn.net/wp-content/uploads/2023/01/221118_1-e1724751666106-214x300.jpg)

**Die Staatsgalerie Stuttgart macht in ihrer Sonderausstellung das Leben und Leiden in der Weimarer Republik wieder lebendig. Mit dabei: Eine Grafik von George Grosz aus dem Stadtmuseum Berlin.**

## Ausstellung: 18.11.22 – 26.2.23

„‚Der Mensch ist nicht gut, sondern ein Vieh!‘, urteilte George Grosz und veranschaulichte seine Meinung deutlich sichtbar in seinen Werken. Bis heute ist der Berliner Künstler berühmt für seine satirischen Illustrationen, die den moralischen Zerfall in Deutschland zwischen dem Ersten Weltkrieg und Hitlers Machtübernahme 1933 thematisieren. Grosz wollte mit seinen Arbeiten an das gesellschaftliche Gewissen appellieren und einen Blick hinter die Fassade werfen. Sein stilistisches Mittel: Grauen gepaart mit Humor.

Die ursprünglich für das Metropolitan Museum in New York konzipierte Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart präsentiert rund 100 Werke. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Arbeiten, die Grosz zwischen 1917 und 1933 vorwiegend in Berlin geschaffen hat. Viele der Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken stammen aus namhaften öffentlichen und privaten Sammlungen in Europa und Amerika. Die Präsentation wird darüber hinaus um zahlreiche Arbeiten aus dem eigenen Bestand der Staatsgalerie erweitert.“

![Bleistiftzeichnung eines vierstöckigen Eckhauses mit Türmchen im Jugenstil](https://stiftung-stadtmuseum-berlin.b-cdn.net/wp-content/uploads/2023/01/GHZ-88-10_highres-222x300.jpg)

### Leihgabe des Stadtmuseums Berlin

In der Ausstellung ist auch eine Bleistift-Zeichnung des Künstlers aus der Grafischen Sammlung des Stadtmuseums Berlin zu sehen. Die Grafik zeigt eine Straßenecke in Berlin. Von welchem Gebäude genau George Grosz die Zeichnung angefertig hat, ist nicht klar. Vermutet wird ein Eckhaus in der Villenkolonie Südende im heutigen Berliner Bezirk Steglitz. George Grosz wohnte ab April 1912 in der Lichterfelder Straße. In zumeist [sparsam angelegten Blättern](https://www.stadtmuseum.de/story/um-berlin-haeuser-am-horizont) wie diesem zeichnete er sein neues Wohnumfeld.

Die Grafik befindet sich seit 1988 in der Grafischen Sammlung, sie wurde durch Mittel des Senats angekauft. Auf der Rückseite der Zeichnung befindet sich ein Nachlassstempel und die zeitliche Datierung auf 1912.

Die Informationen über die Ausstellung und das Titelbild sind mit freundlicher Genehmigung aus der Präsentation der Staatsgalerie Stuttgart entnommen.

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[ Ausstellungswebsite](https://www.staatsgalerie.de/ausstellungen/george-grosz-in-berlin.html)

Ausstellungsort

**Ort**
Staatsgalerie Stuttgart
Konrad-Adenauer-Str. 30 - 32
70173 Stuttgart

- [ ![](https://stiftung-stadtmuseum-berlin.b-cdn.net/wp-content/uploads/2025/10/IMG_0227-225x300.jpeg)](https://www.stadtmuseum.de/thema/unterwegs)
- [ ![Unbekannter Künstler, Auferstehungsszene, Kraut-Kapelle, entstanden 1725](https://stiftung-stadtmuseum-berlin.b-cdn.net/wp-content/uploads/2022/11/Krautkapelle_Auferstehung.doc-195x300.jpg)

Kunstraum Kraut

](https://www.stadtmuseum.de/thema/kunstraum-kraut)
- [ ![Rückansicht eines Sofas mit der handschriftlichen Nummer Rb 711 auf einer Holzleiste](https://stiftung-stadtmuseum-berlin.b-cdn.net/wp-content/uploads/2022/10/RotesSofaDetailRb_FotoDeborahPomeranz-e1773833832662-300x180.jpg)

Provenienzforschung

](https://www.stadtmuseum.de/thema/provenienzforschung)
- [ ![Die belebte Waisenbrücke über die Spree, im Vordergrund ein ankerndes Ausflugsschiff, im Hintergrund das Märkische Museum am Märkischen Platz mit Kaufhaus Neu-Kölln](https://stiftung-stadtmuseum-berlin.b-cdn.net/wp-content/uploads/2024/01/alte-waisenbruecke-maerkisches-museum-300x219.jpg)

Berliner Orte

](https://www.stadtmuseum.de/thema/berliner-orte)

## Berlin Geschichten

[ ![Straßenbahnstadt Müllerstraße (1927), Zeichnung (Bleistift, Kohle) von Willy Jaeckel (1888–1944)](https://stiftung-stadtmuseum-berlin.b-cdn.net/wp-content/uploads/2022/11/strassenbahnstadt-muellerstrasse-300x230.jpg)

### Um Berlin

Hinter dem S-Bahn-Ring geht’s weiter: Eine Zeitreise nach „JWD“ anhand grafischer Arbeiten von Hans Baluschek, Julie Wolfthorn, Ernst Ludwig Kirchner, George Grosz und anderen.

Artikel, 4 min Lesezeit

](https://www.stadtmuseum.de/artikel/um-berlin)

[ ![Heinrich Zille in Hut undMantel mit Zigarre im Mund auf einer handsignierten Postkarte, 1915](https://stiftung-stadtmuseum-berlin.b-cdn.net/wp-content/uploads/2024/01/heinrich-zille-192x300.jpg)

### Heinrich Zille

Heinrich Zille, auch „Pinselheinrich“ genannt, war nicht nur Zeichner, sondern auch Fotograf. Seine Bilder prägen bis heute unseren Blick auf das Berliner „Milieu“ seiner Zeit.

Artikel, 8 min Lesezeit

](https://www.stadtmuseum.de/artikel/heinrich-zille)

[ ![Das Brandenburger Thor in Berlin, 1830. Kolorierte Lithographie, unbekannter Künstler](https://stiftung-stadtmuseum-berlin.b-cdn.net/wp-content/uploads/2022/11/40_Brandenbg-Tor_GDR-75str17333-e1738912571937-300x242.jpg)

### Mit Heine durchs alte Berlin

In diesem Video-Spaziergang mit Audio-Kommentar führt Sie der Schriftsteller Heinrich Heine (1797-1856) vom Nikolaiviertel zum Brandenburger Tor. Und erzählt nebenbei von der Biedermeier-Zeit.

Video

](https://www.stadtmuseum.de/video/mit-heine-durchs-alte-berlin)

[ ![Portraitansicht von Karl Friedrich Schinkel](https://stiftung-stadtmuseum-berlin.b-cdn.net/wp-content/uploads/2024/01/karl-friedrich-schinkel-281x300.jpg)

### Karl Friedrich Schinkel

Schinkel (1781–1841) war eine vielseitig begabte Persönlichkeit – als Architekt, Baubeamter, Denkmalpfleger und Stadtplaner, als Maler, Zeichner, Bühnenbildner und Designer. Seine zahlreichen Bauwerke prägen Berlin bis heute.

Artikel, 7 min Lesezeit

](https://www.stadtmuseum.de/artikel/karl-friedrich-schinkel)