---
title: "„Mauerstücke“"
date: 2023-06-05
last_modified: 2024-10-30T08:30:36+01:00
generated_at: 2026-05-24T04:02:20Z
url: "https://www.stadtmuseum.de/ausstellung/mauerstuecke"
description: "Outdoor-Audiostation zur Berliner Mauer"
image: "https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauer-1920x1152.jpg"
language: "de"
---

# „Mauerstücke“

### Outdoor-Audiostation zur Berliner Mauer

![]()

![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauer.jpg) Berliner Mauer mit Original-Graffiti von Kiddy Citny im Märkischen Museum.   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/reiner-fetting-berliner-mauer.jpg) Die Mauer als Gegenstand der Kunst: Reiner Fetting, „Berliner Mauer“, 1980 (Acryl auf Nessel)   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauer-brandenburger-tor-croner_0.jpg) Das von der Mauer versperrte Brandenburger Tor, 1961/62   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauer-potsdamer-platz_1.jpg) Die Berliner Mauer am menschenleeren Potsdamer Platz, 1961/62   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/mauerstreifen-potsdamer-platz_0.jpg) Blick vom Potsdamer Platz auf den von Bäumen bestandenen Leipziger Platz (rechts), 1960er Jahre   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/mauerstreifen-potsdamer-platz-1970_0.jpg) Der gleiche Perspektive im Jahr 1970: Blick auf den geräumten und verstärkten Mauerstreifen   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauer-brandenburger-tor-1989_1.jpg) Grenztruppen der DDR auf der Mauer vor dem Brandenburger Tor   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/grenzuebergang-bornholmer-strasse.jpg) Am Grenzübergang Bornholmer Straße fällt in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 die Mauer   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauerfall-2_0.jpg) Öffnung der Berliner Mauer, 12. November 1989   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-maueroeffnung-1_1.jpg) Öffnung der Berliner Mauer, 12. November 1989   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauer-oeffnung-0_1.jpg) Öffnung der Berliner Mauer, 12. November 1989   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/maueroeffnung-3_1.jpg) Öffnung der Berliner Mauer, 12. November 1989   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/mauerfall-4_0.jpg) Öffnung der Berliner Mauer, 12. November 1989   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauer-potsdamer-platz.jpg) Der neu eröffnete Grenzübergang am Potsdamer Platz, 12. November 1989   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauer-mauerspechte_0.jpg) Die ersten Mauerspechte meißeln Stücke aus der Mauer: Ebertstraße, 12. November 1989   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/mauerspecht-berliner-mauer_0.jpg) Nur mit Muskelkraft und einem Stein macht sich dieser Mauerspecht an die Arbeit, 12. November 1989   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauer-1989_0.jpg) Ein Loch in der Mauer gibt den Blick auf einen DDR-Grenzturm frei, 12. November 1989   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauer-am-reichstag.jpg) Mauer-Durchbruch am Reichstag, 1990   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauer-am-brandenburger-tor.jpg) Feiernde Menschen auf der Mauer nahe dem Reichstagsgebäude, 12. November 1989   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/berliner-mauer-brandenburger-tor.jpg) Bewachter Abstieg von der Mauer vor dem Brandenburger Tor, 1990   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/brandenburger-tor-mit-berliner-mauer.jpg) Blick durchs Brandenburger Tor nach Westen auf die Berliner Mauer, 1990   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/checkpoint-charlie-friedrichstrasse.jpg) US-Posten am Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße, 22. Juni 1990   ![](https://www.stadtmuseum.de/wp-content/uploads/2023/06/mauerstuecke-zimmerstrasse-berlin.jpg) Mauerschutt an der Zimmerstraße in Mitte, 22. Juni 1990  **Am 13. August 1961 wurde Berlin zur Mauerstadt. Bis zum 9. November 1989 schnitt das Bauwerk die drei westlichen Sektoren Berlins vom sowjetischen Sektor und dem Umland ab. Sieben originale Mauersegmente und eine Hörstation mit Tonaufnahmen von Walter Ulbricht, Willy Brandt und Günter Schabowski erinnern vor dem Märkischen Museum an das Symbol der deutschen Teilung.**

## Ost-Grenzer und West-Graffiti

Vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 war Berlin in Ost und West geteilt. Die [Berliner Mauer](https://www.stadtmuseum.de/thema/berliner-mauer) steht wie kein zweites Monument noch heute sinnbildlich für diese Zeit. Zwei der Mauerstücke am Märkischen Museum, die als Teil der Dauerausstellung im Außenbereich rund um die Uhr zugänglich sind, zeigen noch im Original erhaltene charakteristische Graffiti, wie sie insbesondere für die West-Berliner Seite der Mauer im Stadtteil Kreuzberg typisch waren. Den darauf abgebildeten „Königskopf“ schuf der deutsche Künstler [Kiddy Citny](http://web.archive.org/web/20160321043846/http://www.kiddycitny.com/) 1985 als Teil eines langen Frieses in der Waldemarstraße. Das Stadtmuseum Berlin verdankt ihn der großzügigen Schenkung eines Bürgers.

Ein weiteres Mauerstück der Ausstellung weist eine Klappe auf, die den Grenztruppen der DDR einen Zugang zum Westen ermöglichte. Die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ermöglichte es uns, die Segmente der Berliner Mauer zu präsentieren und eine Hörstation einzurichten.

## Akustische und steinerne Zeitzeugen

Die Hörstation erweckt mit historischen Tondokumenten die Geschichte der Mauer vom Bau der ersten Provisorien bis zu ihrem Fall fast drei Jahrzehnte später zum Leben. Zu hören sind:

\- Walter Ulbricht (1961)
\- Willy Brandt (1961)
\- Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer (1961)
\- Ausschnitte aus dem Feature „Grafitti an der Berliner Mauer“ (1984)
\- Günter Schabowski (1999)
\- Demontage durch die „Mauerspechte“ (1989)

![](https://stiftung-stadtmuseum-berlin.b-cdn.net/wp-content/uploads/2023/06/mauerstuecke-300x225.jpg)

Nach der friedlichen Revolution vom 9. November 1989 und der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 verschwand die Berliner Mauer schnell aus dem Stadtbild. Nur an wenigen Orten lässt sich der einstige Grenzverlauf noch erahnen.

Rund einen Kilometer nördlich ihres ursprünglichen Standortes erinnern die präsentierten Mauerstücke nun vor dem Märkischen Museum an die Zeit, als Berlin eine geteilte Stadt war.

*Die Dauerausstellung „Mauer-Stücke“ im Außenbereich des Märkischen Museums ist ganzjährig an sieben Tagen in der Woche kostenfrei zugänglich. Kein Museumseintritt erforderlich!*