Beginn:  
12.11.2021
  |   Ende:  
27.03.2022

Easy Rider Road Show

Eine Ausstellung über das Fahrrad als Utopie

Die Easy Rider Road Show widmet sich dem Fahrrad als einem Phänomen der Subkultur. Die zweiteilige Ausstellung zeigt sechs fotografische Projekte von internationalen Fotografinnen und Fotografen. Gemeinsam veranstaltet von musuku – Museum der Subkulturen und Stadtmuseum Berlin, tourt die Schau zunächst durch die Stadt und ist dann im Märkischen Museum zu sehen.

Im ersten Teil („Volume 1“) ist die Easy Rider Road Show jedes Wochenende im August und September auf fünf umgebauten Lastenrädern in Berlin unterwegs. An verschiedenen Orten macht sie halt und lädt die Menschen – ob dort wohnend oder zu Besuch – dazu ein, sich die Bilder anzusehen. Die Touren starten meist am Märkischen Museum und führen ins gesamte Berliner Stadtgebiet. >> aktuelle Informationen zu den Touren auf der Website von musuku

Im zweiten Teil („Volume 2“) wird die Easy Rider Road Show ab November als erweiterte Sonderausstellung im Märkischen Museum zu sehen sein.

Bike-Touring © & Foto: Tod Seelie

Die Fotoprojekte

Tod Seelie fotografiert seit dem ersten New Yorker „Bike Kill“ im Jahr 2002 die Wettkämpfe, bei denen Punks auf selbstgebauten Fahrrad-Konstruktionen gegeneinander antreten. Selbst ein leidenschaftlicher Radfahrer, ist Seelie in der Ausstellung mit einer weiteren Serie über gemeinsames Radfahren und den kubanischen Fahrrad-Begeisterten Félix Ramón Guirola Cepero vertreten, der rekordverdächtige Hochräder baut.

Julie Glassberg hat mehrere Jahre lang die Mitglieder des Black Label Bike Club begleitet. So konnte sie die medienscheue Gruppe auch abseits der Straße fotografieren und die anarchistische Community bei ihrer wilden Performance portraitieren. Bei den in Berlin-Kreuzberg stattfindenden „Bike Wars“ bleibt am Ende eines Turniers nur eine Person im Sattel, weil die Räder der Mitstreitenden nicht mehr fahren. „Bike Wars“ lassen sich mit Pogo-Tanzen auf dem Rad vergleichen. Christophe Gateau hat sie fotografiert.

Die Londoner „BikeStormz“ haben den Bereich der Subkultur schon längst verlassen. Bei ihnen fahren Tausende junger, meist männlicher Teilnehmender mit. Ziel der Bewegung ist es, Jugendliche von Drogen und Gewalt fernzuhalten und zum akrobatischen Radeln zu motivieren. Adam Corbett hat den wilden Stil des Londoner Fahrradlebens dokumentiert.

Der Chilangos Low Bike Club zeigt eine eigene Rad-Ästhetik. Die mexikanischen US-Einwanderinnen und Einwanderer bauen ihre Fahrräder zu verchromten, tiefergelegten „Lowriders“ um. Aus den Armenvierteln von Mexiko-Stadt stammend, lehnen Chilangos Kriminalität und Drogen ab. Sonntags fahren sie als Gruppe durch die Stadt – und gegen das Stereotyp an, alle Menschen der Viertel seien kriminell. Der französische Fotograf Jeoffrey Guillemard hat die Clubmitglieder auch im Alltag begleitet.

Die Easy Rider Road Show ist ein Projekt des musuku – Museum der Subkulturen in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin. Zur Ausstellung ist eine Zeitung erschienen. Sie wird während der Touren der Easy Rider Road Show gratis verteilt, ist im Märkischen Museum ausgelegt und kann unter presse@musuku.de als PDF angefordert werden.

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Märkisches Museum

Öffnungszeiten

Di – Fr | 12 – 18 Uhr
Sa + So | 10 – 18 Uhr

Aktueller Hinweis:
Aufgrund einer internen Veranstaltung bleibt das Märkische Museum am Dienstag, dem 21.09.2021, ganztägig geschlossen.

Bitte tragen Sie während Ihres Besuchs einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz und beachten Sie die geltenden Hygiene-Regelungen.

Eintrittspreis

7,00 / erm. 4,00 Euro (inkl. Audioguide)
bis 18 Jahre Eintritt frei

Zeitfenster-Tickets im Vorverkauf frühestens 7 Tage vor dem gewünschten Eintrittstermin online erhältlich oder am Besuchstag (nach Verfügbarkeit) online oder vor Ort.
>> zum Ticketshop

Hinweis:
Aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen können einzelne Ausstellungsbereiche nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sein.

Hofcafé

zurzeit geschlossen

Barrierefreiheit

Details auf Mobidat

Adresse

Am Köllnischen Park 5
10179
Berlin

In Kooperation mit:

© Stadtmuseum Berlin
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