Hans-und-Luise-Richter-Stiftung

Juden, Bürger, Berliner

Das Stadtmuseum Berlin bewahrt wesentliche Teile aus dem Nachlass der Familie Beer-Meyerbeer-Richter. Ab dem 17. Jahrhundert haben Mitglieder dieser Familie das geistige und wirtschaftliche Leben Berlins nachhaltig geprägt.

Ihre Möbel, Gemälde und Plastiken zeugen vom Leben deutsch-jüdischer Großbürger bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Zum Nachlass gehören auch persönliche Erinnerungsstücke, Fotoalben, Briefe und andere Archivalien aus über zwei Jahrhunderten.

Das Stadtmuseum Berlin erhielt diesen kulturhistorischen Schatz im Jahr 2000 von der Familie Beer-Meyerbeer-Richter. Damit verbunden war der Auftrag, die Rolle deutsch-jüdischer Bürger in Berlin anschaulich zu vermitteln. 

Hans und Luise Richter im Garten ihres Hauses in Wannsee, um 1952 © Stadtmuseum Berlin

Kulturschatz vor Nazis gerettet

Der Name „Hans-und-Luise-Richter-Stiftung“ erinnert an die 1955 und 1978 verstorbenen Nachfahren der Familie. Obwohl sie von den nationalsozialistischen Rassengesetzen bedroht waren, gelang es ihnen, wichtige Teile aus dem Nachlass zu verstecken. Damit konnten sie die Kulturzeugnisse für folgende Generationen erhalten.

Auf einen Blick

Umfang

rund 1.400 Objekte

Art
  • Gemälde
  • Fotografien
  • Kunstgewerbliche Gegenstände
  • Dokumente und Briefe
  • Musikinstrumente
  • Skulpturen
  • Textilien

Kontakt

Peter Schwirkmann

Leitung Fachbereich Geschichte

030 353059 400

Downloads

Flyer Hans-und-Luise-Richter-Stiftung
Cover des Buches "Verschlungene Wege"
Publikation
Provenienzforschung
Verschlungene Wege

Verlag M, ISBN 978-3-939254-38-6, Preis 12,50 Euro

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