Sommer im Hof

Chaos & Aufbruch | Moderation: Marion Brasch

JEDEN SONNTAG IM JULI | 18 UHR

Ein literarischer Blick auf hundert Jahre Berliner Geschichte in Krimi, Sachbuch, Roman und Autobiografie  – präsentiert in Zusammenarbeit mit Dussmann, dem Kulturkaufhaus, und moderiert von Marion Brasch.

Endlich können Sie unser Programm nicht mehr nur per Livestream erleben, sondern auch wieder vor Ort! Die Moderatorin und Autorin Marion Brasch spricht mit Autorinnen und Autoren im malerischen Hof des Märkischen Museums über ihre neuen Bücher. Dabei fragt sie nach ihrer persönlichen Sicht auf Berlin, das vor hundert Jahren zu der Großstadt wurde, die wir heute kennen und die im Mittelpunkt der Ausstellung Chaos & Aufbruch steht. Erfrischungen erhalten Sie in unserem Museums-Café.

TICKETS
Tickets erhalten Sie unter: tickets.stadtmuseum.de
(Der Vorverkauf beginnt am Montag vor der jeweiligen Veranstaltung.)

LIVESTREAM
Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, übertragen wir den Sommer im Hof jeden Sonntag im Juli kostenfrei hier auf dieser Seite im Livestream. 

Hinweis: Bei regnerischer Witterung findet die Veranstaltung im Museum statt. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Märkisches Museum | Am Köllnischen Park 5 | 10179 Berlin
Eintritt: 5,– Euro | begrenzte Platzanzahl
Weitere Informationen unter: (030) 24002 - 162 | info@stadtmuseum.de

Bitte beachten Sie die die geltenden Corona-Maßnahmen:

Zutritt zur Veranstaltung nur mit einem negativen Corona-Testergebnis (nicht älter als 24 Stunden), dem Nachweis über eine vollständige Genesung von einer Covid-19-Infektion (nicht älter als 6 Monate) oder dem Nachweis über eine vollständige Impfung mit einem in der EU zugelassenen Covid-19-Impfstoff (nicht weniger als 14 Tage nach dem Datum der letzten Impfung).

Weitere Informationen unter: www.stadtmuseum.de/hygiene-regelungen

Andreas Ulrich © privat

Zwischen 1969 und 1973 entstand auf der Ost-Berliner Fischerinsel ein einzigartiger Hochhauskiez. In die markanten Neubauten zogen neben kinderreichen Familien vor allem Personen aus Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Politik ein. DDR-Alltag traf hier auf Prominenz und Extravaganz.
Auch die Familie von Andreas Ulrich lebte eine Zeit lang auf der Fischerinsel. Fünf Jahrzehnte später begab sich der Journalist auf die Suche nach seinen einstigen Mitschülerinnen und Mitschülern, um herauszufinden, was aus ihnen geworden ist. Die Recherche führte ihn weit über Berlin hinaus und offenbarte bewegende und außergewöhnliche Lebensgeschichten.

Sonntag | 11.07. | 18 Uhr
Nellja Veremej: „Alexanderplatz“ | Sachbuch

Nellja Veremej © & Foto: Alla Caricina

Ein Sehnsuchtsort, ein Tor in Richtung Westen war der Alexanderplatz für Nellja Veremej, als sie in den 1990er-Jahren aus der ehemaligen Sowjetunion nach Berlin kam. Stattdessen fand sie eine unwirtliche Brache, umstellt von Häuserkästen, deren Stil sie aus der Heimat kannte.
Erst als sie durch Alfred Döblins berühmten Roman in die Geschichte des Platzes eintauchte, offenbarte er sich ihr: als Ort der Begegnungen und Gegensätze, als Seismograph gesellschaftlicher Veränderungen, als steinerne Kulisse für menschliche Hoffnungen und Enttäuschungen. Bei ihren Recherchen stieß sie auf bewegende Schicksale und verborgene Geschichten – und wurde immer wieder auch an Ereignisse aus ihrem Leben im Osten Europas erinnert. 

Sonntag | 18.07. | 18 Uhr
Michel Decar: „Die Kobra von Kreuzberg“ | Roman

Michel Decar © & Foto: Constantin Riess

Beverly Kaczmarek ist nach Berlin gekommen, um im großen Stil Museen und Juweliere auszuräumen, doch so richtig zünden ihre Pläne nicht. Während ihre Brüder Fabergé-Eier aus der St. Petersburger Eremitage entwenden und es damit in die internationale Presse schaffen, ärgert sich über ihre mittelmäßige Ausbeute. So beschließt sie einen Coup zu landen, der neue Standards setzen wird, und etwas wirklich Großes zu stehlen: die Quadriga auf dem Brandenburger Tor.
Michel Decar erzählt mit Leidenschaft und Tempo von einer Welt, in der Diebstahl die einzige Möglichkeit geworden ist, zubekommen, was einem zusteht. Und von einer Gegenwart, in der die Grenzen zwischen Recht und Gerechtigkeit neu gezogen werden müssen.

Sonntag | 25.07. | 18 Uhr
Regina Stürickow „Kommissar Gennat und die Tote im Reisekorb“ | Krimi

Regina Stürickow © Elsengold Verlag

Berlin 1916. Eine Frau ist ermordet worden, und ihre Leiche wurde in einem Reisekorb von Berlin nach Stettin geschickt. Der junge, kriegsuntaugliche Reporter Max Kaminski ermittelt zusammen mit dem Kommissar Ernst Gennat in der Ackerstraße in Berlin-Mitte.
Regina Stürickow hat in Berlin Geschichte und Slawistik studiert. Zunächst arbeitete sie in der Lokalredaktion des Senders Freies Berlin. Seit 1993 ist als freie Publizistin tätig, hat zahlreiche Bücher zur Berliner Geschichte veröffentlicht, tritt als Fernsehexpertin auf und schreibt Magazinartikel zu historischen Themen. Bei Recherchen stieß sie in alten Akten auf den Berliner Kriminalpolizisten Ernst Gennat, den sie mit mehreren Veröffentlichungen wieder bekannt gemacht hat.

 

Kontakt

INFOLINE

Mo Fr | 10 18 Uhr

030 24002 162

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Sommer im Hof | Programm

In Kooperation mit:

Eine Veranstaltung im Rahmen von:

„Chaos & Aufbruch“ wird gefördert durch:

Blick in die Ausstellung
Digitale Führung
jeden Mi | 18.30 Uhr
Chaos Aufbruch – Berlin 1920|2020

Online durch die Sonderausstellung
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Sankt Martin zu Pferd im Museumsdorf Düppel
Museumsdorf Düppel
Sa | 13.11. | ab 14 Uhr
Martinsfest

Mit Laterne durch Wald und Wiese
Festlicher Umzug mit Musik