Orte des Exils

25. Juli – 22. November 2020

Die dritte und vorerst abschließende Ausstellung der Reihe über Künstlerinnen und Künstler mit Exil-Hintergrund.

Die Ausstellung im Museum Mönchsberg befasst sich mit den über die ganze Welt verstreuten Orten des Exils. befinden sich Orte des Aufbruchs und der Ankunft. Aber auch reine Transit- und Zwischenstationen, von denen aus sich neue Wege eröffneten. Und gewollte wie ungewollte Endstationen einer Flucht und Orte der Rückkehr.

Lotte Laserstein, Selbstbildnis an der Staffelei (Ausschnitt), 1938 © VG Bild-Kunst, Bonn | Reproduktion: Michael Setzpfandt (erworben mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung und des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin)

Konkret widmet sich die Ausstellung Zürich, Jerusalem, London, New York, Collingwood, Stockholm und Shanghai. Dabei stellt sie das grafische Werk der Schriftstellerin Else Lasker-Schüler vor, die fotografischen und filmischen Arbeiten von Wolf Suschitzky, die Zeichnungen und Karikaturen von Walter Trier, die Möbelentwürfe von Victor Papanek, die Portraits der Malerin Lotte Laserstein, darunter ein Selbstbildnis aus der Gemäldesammlung des Stadtmuseums Berlin, und die Filme der Regisseurin Louise Kolm-Fleck.

Dabei wird deutlich, dass Orte des Exils und die dortigen Bedingungen neue Lebenschancen eröffneten. Für andere wurden sie zu Orten, an denen sie überlebten, aber im Anpassungsprozess an das neue Publikum und aufgrund des Fehlens eines anregenden und vertrauten Umfelds Einbußen ihrer künstlerischen Innovationskraft hinnehmen mussten.

Weitere Informationen unter: +43 (0)662 84 22 20  | E-Mail: info@mdmsalzburg.at | oder auf der Ausstellungs-Webseite des Museum Mönchsberg