Mi | 03.05.2017 | 18:00 Uhr
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Märkisches Museum

Berlin 1937

Ausstellungseröffnung

Das Erdgeschoss des Märkischen Museums ist in den vergangenen Monaten völlig neu konzipiert und umgestaltet worden. Dabei ist ein Ausstellungsbereich enstanden, der Raum für neue Themen und Angebote bietet. Die erste Sonderausstellung widmet sich hier von diesem Abend an dem Berliner Alltag unter nationalsozialistischer Herrschaft. Vor Sudetenkrise, „Anschluss“ Österreichs, Novemberpogrom und drohendem Kriegsbeginn stand Berlin 1937 im Schatten von morgen

Normalität unter dem NS-Regime

Wie präsentierte sich die Metropole in diesem scheinbaren Friedensjahr den Menschen zwischen Wohnung, Schule und Arbeitsplatz, zwischen Kirche und Synagoge, zwischen Luftschutzübung und Tanzvergnügen? Was änderte sich unter der NS-Herrschaft, was blieb wie es zuvor gewesen war? Welche Konsequenzen ergaben sich daraus für den einzelnen Menschen, welche ergaben sich für Gesellschaftsgruppen? Und vor allem: Wie deutlich war der verbrecherische Charakter des Systems schon vor Krieg und Holocaust erkennbar? 

Einzigartige, erstmals ausgestellte Originalobjekte, historische Fotos, Dokumente, Tonaufnahmen und Filmausschnitte zeigen die scheinbare Normalität unter dem NS-Regime. Aus ganz unterschiedlichen Perspektiven geben sie mit multimedialer Unterstützung tiefe Einblicke in das damalige Leben in der Stadt.  

Grußworte: 
Paul Spies | Direktor Stadtmuseum Berlin und Chefkurator des Landes Berlin im Humboldt Forum
Dr. Klaus Lederer | Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin 

Einführung:
Gernot Schaulinski | Kurator

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Info

Eintritt

Eintritt frei

Veranstaltungsart

Eröffnung, Museumsfest

Datum

Mi | 03.05.2017 | 18:00 Uhr

Kontakt

INFOLINE

Mo Fr 10 18 Uhr

030 24002 162

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Flyer „Berlin 1937“
Paul Spies © Stadtmuseum Berlin | Foto: Phil Dera
Themenschwerpunkt
Paul Spies

Die Zukunftsstrategie für das Stadtmuseum Berlin und das Konzept für die Ausstellung des Landes Berlin im Humboldt Forum