Urbane Gärten als Orte der Selbstermächtigung und der feministischen Solidarität
Urbane Gärten sind heute fester Bestandteil des Stadtlebens. Aus ersten Pionierprojekten ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein bundesweites Netzwerk von über 1.000 Gemeinschaftsgärten entstanden. Sie gelten als urbane Laboratorien für ökologische, inklusive und partizipative Formen der Nachbarschaftsgestaltung.
Von Anfang an spielten Frauen* eine wichtige Rolle in der Gartenbewegung. Die Offenheit dieser Kultur- und Naturräume macht urbane Gärten zu Orten, an denen Menschen Selbstbestimmung erfahren können. Sie bieten ideale Bedingungen, um feministische Ideen praktisch umzusetzen und unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen.
Zum Weltfrauen*tag lädt BERLIN GLOBAL zu einem bilderreichen Vortrag der Soziologin Christa Müller ein. Sie ordnet die Urban-Gardening-Bewegung zeitdiagnostisch ein, beleuchtet ihre unterschiedlichen Dimensionen und fragt nach ihrer Rolle bei der Gestaltung einer sorgenden, solidarischen und multispezies-freundlichen Stadt.
Im Anschluss diskutieren Anuscheh Amir-Khalili (Aktivistin und Freiflächenmacherin), Christa Müller sowie Elianna Renner (Künstlerin und Aktivistin) über Gemeinschaftsgärten als Orte feministischer Solidarität. Die Moderation übernimmt der Politikwissenschaftler Yannick Müller.
Ein Veranstaltung im Rahmen der Freifläche Dara Tûyê – درخت توت – Der Maulbeerbaum.
Beteiligte
Yannick Müller ist Moderator und Politikwissenschaftler in Berlin. Er begleitet lokale und internationale Dialoge zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und schafft offene Räume für strukturierten Austausch zu Gerechtigkeit, Teilhabe und Transformation.
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