Wer, was, wo ist kolonial?
Wie kolonial ist Berlin? In sechs Beiträgen beleuchtet dieser Band bislang wenig erforschte Verflechtungen der Stadt mit dem europäischen Kolonialismus – von Brandenburg-Preußens Beteiligung am Versklavungshandel in der Frühen Neuzeit bis zu (stadt-)politischen Auseinandersetzungen der Gegenwart. Im Fokus stehen:
- Akteur:innen, wie der brandenburgisch-preußische Ingenieur und Festungskommandant Carl Constantin von Schnitter oder der einflussreiche westafrikanische Händler Jan Conny
- Ereignisse, wie die Berliner Afrika-Konferenz von 1884/85
- Orte, wie das „Afrikanische Viertel“ in Berlin-Wedding, an denen sich bis heute umkämpfte Geschichte im Stadtbild zeigt
Dabei wird deutlich: Berlin-Geschichte ist auch Kolonialgeschichte und wirkt bis heute fort.
Ab April in unseren Museumsshops erhältlich – oder exklusiv hier auf dieser Seite als kostenfreier, digitaler Download.
Das Buch
Lorraine Bluche, Suy Lan Hopmann (Hg.)
Wer, was, wo ist kolonial?
Berlin-Geschichte von Pokesu bis Anna-Mungunda-Allee erforschen
Mit Beiträgen von Aischa Ahmed, Annika Bärwald, Laura Frey, Anne Haeming, Josepha Jendricke, Andrea Weindl, Clara Westendorff.
Verlag M / Stiftung Stadtmuseum Berlin
ISBN 978-3-939254-56-0
Preis: 14 Euro (Buch) | kostenfrei (Download)