Frag deine Stadt!

Berlin für junge Entdecker

   
Das Stadtmodell zeigt, an welcher Stelle des alten Berlins der heutige Fernsehturm steht.
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Philipp Dera

Wer war vor uns da? Wie sah Berlin früher aus? Und wo steht denn jetzt der Fernsehturm? Diese und andere Fragen leiten junge Museumsbesucher durch die Dauerausstellung im Märkischen Museum. Vor allem Kinder von acht bis zwölf Jahren können dabei Zusammenhänge verstehen und sich ihre Stadt selbst erschließen.

Sehen, riechen und spüren
Sehr plastisch wird die historische Entwicklung an den drei großen Stadtmodellen dargestellt. An ihnen lässt sich erkennen, wie sich Berlin seit dem Mittelalter verändert hat. Auch der natürliche Lebensraum ist ein Thema, denn eigentlich waren Tiere die ersten Bewohner von Berlin. Lange bevor sich Menschen an der Spree niederließen, waren sie schon da: Wolf, Biber und Braunbär. Eine Station mit Gerüchen von Stadtwiese bis Imbissbude vermittelt sogar, wie Berlin für einen Fuchs riecht. An anderen Mitmach-Stationen sind Tierstimmen zu hören und Tierfelle zu ertasten.

Bären zählten zu den ersten Bewohnern Berlins

Gemeinsam dem Bär auf der Spur

In der Bärenhöhle erfahren die Jüngsten, wie der Berliner Bär einmal ausgesehen hat. Warum er lange Zeit nur mit Gängelband unterwegs war, illustrieren kurze Geschichten und Comics. Eine Bärenkartei regt dazu an, nach Bären im eigenen Kiez Ausschau zu halten und in der Stadt selbst auf „Bärensuche“ zu gehen. Buchbare Workshops vertiefen die Erlebnisse in der Ausstellung.

Gefördert von der Berliner Stadtreinigung (BSR), dem Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin e.V., dem Fördererkreis der Naturwissenschaftlichen Museen Berlins e.V., dem Verein der Freunde und Förderer der Sammlung Kindheit und Jugend im Stadtmuseum Berlin e.V., BerlinTapete, Holz Possling, LATROOM, Scheidt Maschinen- und Eisen GmbH & Co. KG, Verlag Pharus-Plan und ZALF e.V.