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Zinnsammlung

Die Zinnsammlung gehört zu den ältesten des Stadtmuseums Berlin. Sie umfasst rund 800 Objekte vom frühen 15. bis zum 19. Jahrhundert. Der Schwerpunkt liegt beim Innungszinn.

Sargschild aus Zinn für den Steingutfabrikanten Carl Friedrich Lüdicke, 1797
© Stadtmuseum Berlin

Die Berliner Handwerksinnungen schenkten dem Märkischen Museum schon bald nach seiner Gründung 1874 zahlreiche Humpen und Willkommens-Pokale. Sie entstanden zum Teil in Berliner Werkstätten sowie in brandenburgischen, süddeutschen und sächsischen Zinngießereien.
In die Sammlung integriert sind auch liturgische Geräte aus Zinn, Kupfer und Messing. Dazu gehören einige Judaica, jüdische kunsthandwerkliche Gegenstände, sowie sakrale Geräte der katholischen und evangelischen Kirche:

  • Ziborien, Kelche und Patenen
  • Monstranzen und Weihrauchgefäße
  • Weinkannen und Altarleuchter
  • Taufschalen und Reliquiare

Auf vielfältige Weise dokumentieren die gesammelten Objekte die liturgischen Bräuche beider Konfessionen.

Kontakt

Dr. Martina Weinland
Beauftragte für kulturelles Erbe


E-Mail
(030) 353 059-850