Möbelsammlung

Die Möbelsammlung repräsentiert vor allem die Möbelherstellung Norddeutschlands von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die 1930er-Jahre. Das älteste und bedeutendste Möbelstück ist die mittelalterliche Gerichtsbank aus dem alten Berliner Rathaus. Aktuell umfasst die Sammlung rund 2.500 Objekte.

Möbelkunst aus Berlin und Brandenburg

Gerichtsbank aus dem alten Berliner Rathaus

Zu den Besonderheiten Potsdamer und Berliner Möbelkunst gehören Stücke aus der Spindler-Werkstatt sowie Schreibmöbel aus dem frühen 19. Jahrhundert. Neben den Möbeln aus Brandenburg und Berlin gelangten auch einige Importe aus Frankreich und Russland sowie dem mittel- und süddeutschen Raum in den Bestand. Zu ihnen gehören der Ulmer Fassadenschrank um 1580 und signierte französische Kommoden.

Zu den bedeutenden Zimmerausstattungen zählen ein Schlaf- und Speisezimmer um 1880 sowie ein Kinder- und Speisezimmer nach Entwürfen von Henry van de Velde nach 1900. Ebenso vertreten sind Ensembles von Kimbel & Friedrichsen und Bruno Paul, eine Kücheneinrichtung von Bruno Taut sowie die Einrichtungen einer Apotheke und des Sarotti-Ladens.

Werbeaufsteller des Berliner „Café Regensburger“ aus den 1930er Jahren
Märkisches Museum
Objekt des Monats Oktober
BerlinZEIT plus

Werbeaufsteller, 1930er Jahre
Erinnerungen an das „Café Regensburg“