Sammlung Eisenkunstguss

Mit über 1.000 Objekten zählt die Sammlung Eisenkunstguss zu den bedeutendsten im deutschsprachigen Raum. Die gusseisernen Stücke stammen überwiegend aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Nachgüsse preußischer Modelle und Plaketten vom 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart ergänzen die Originale.

Den Schwerpunkt bilden Erzeugnisse der Königlichen Eisengießereien in Berlin, im schlesischen Gleiwitz und ab 1815 in Sayn sowie von Berliner Privatgießereien. Zum Bestand gehören auch Ausführungen in Zinkguss, Modelle aus Zinn- oder Bleilegierungen, Messing oder Wachs. Neben zahlreichen Schmuckstücken beinhaltet die Sammlung auch Plaketten, darunter die vollständige Kollektion der Berliner Neujahrsplaketten, sowie:

  • Zier- und Gebrauchsgegenstände
  • Büsten und Figuren
  • Taufbecken und Grabkreuze
  • Möbel und Bauteile

Die Sammlung Eisenkunstguss dokumentiert nicht nur ein einzigartiges Kunsthandwerk, sondern auch ein Kapitel Berliner Industriegeschichte.

Neujahrsplakette 1815, KPEG Berlin

„Gold gab ich für Eisen“

Vom 19. bis 22.September 2013 fand im Märkischen Museum die Tagung „Gold gab ich für Eisen“ statt. Als 3. Internationales Treffen der Freunde des Eisenkunstgusses bot die Tagung an 4 Tagen Vorträge und Exkursionen rund um das Thema Eisenkunstguss an. 

Den Flyer zur Tagung können Sie >hier herunterladen. 

Sammlung Online © Stadtmuseum Berlin
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Schinkel-Stuhl aus Gusseisen, um 1840
Märkisches Museum
Objekt des Monats November
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Eisenstuhl nach Entwurf von Karl Friedrich Schinkel, um 1840
Königliche Eisengießerei Berlin

Foto von bewaffnetem DDR-Grenzsoldat und spielenden Kindern an der Berliner Mauer
Märkisches Museum
Dauerausstellung
BerlinZEIT

Geschichte kompakt
Von der Eiszeit bis zur Gegenwart