Das Vault von Terra Multis im Museum Nikolaikirche
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Oana Popa-Costea

Tonderai Koschke: Das Vault von Terra Multis

Im Rahmen der Dekoloniale Künstler*innenresidenz 2024 „Koloniale Gespenster – Widerständige Geister: Kirche, Kolonialismus und danach“ in der dezentralen Ausstellung Dekoloniale – was bleibt?!“ zeigen fünf ausgewählte Gast-Künstler*innen ihre Werke im Museum Nikolaikirche und arbeiten zudem im und mit dem öffentlichen Raum.

Tonderai Koschke: Das Vault von Terra Multis

Die Arbeiten von Tonderai Koschke entstehen durch Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis. Inspiriert von den materiellen Kulturen und dem architektonischen Erbe Simbabwes, wo sie aufwuchs, erforscht Koschke durch Kolonialismus unterbrochene Traditionen. Sie untersucht die historische und spirituelle Bedeutung der monumentalen Steinstadtruine Great Zimbabwe und die Geschichte des Steinbaus im südlichen Subsahara-Afrika. Das Lernen über die komplexe Vergangenheit betrachtet sie als Ausgangspunkt für das Erträumen einer alternativen Gegenwart und einer dekolonialen Zukunft.

Die Arbeit

Das Vault von Terra Multis krümmt Zeit und Raum, um den Besucher*innen Geschichten vom Widerstand gegen Kolonialität aus der Vergangenheit und der Zukunft des „Landes der Vielen” nahe zu bringen.

Jede Geschichte, die in der Installation erzählt wird, basiert auf realen Ereignissen, die während der Erforschung der individuellen Geschichten der vorgestellten Orte aufgedeckt wurden, darunter Great Zimbabwe, Kilwa Kisiwani (Tansania) und Diy-Gid-Biy (Kamerun).

Tonderai Koschke

Tonderai Koschke, M.A. Architektur, ist Dozentin an der Kunsthochschule Weißensee und der Universität der Künste Berlin. Ihr Forschungs- und Lehrschwerpunkt liegt auf postkolonialen Identitäten und Machtdynamiken in der gebauten Umwelt. Nach ihrem Studium an der TU München, der EPFL Lausanne und in Harvard sammelte sie berufliche Erfahrungen beim Verlag Architangle (bei Boltshauser Architekten) und am Architekturmuseum in München. Als Mitbegründerin des panafrikanischen Kollektivs Isusu Ffena organisiert sie Veranstaltungen und ein Community-Festival.

Mehr über die Künstler*innen erfahren

Info & Service

Öffnungszeiten

täglich | 10 – 18 Uhr (auch an Feiertagen)

abweichende Öffnungszeiten:
Sa | 30.08. (Lange Nacht der Museen) | 10 – 2 Uhr
täglich | 15.09. – 02.10. | geschlossen (Ausstellungsaufbau)
Sa + So | 10.10. + 11.10. + 17.10 + 18.10. (Festival of Lights) | 10 – 21 Uhr
Mi | 24.12. (Heiligabend) | geschlossen
Do | 25.12. (Erster Weihnachtstag) | 12 – 18 Uhr
Fr | 26.12. (Zweiter Weihnachtstag) | 12 – 18 Uhr
Mi | 31.12. (Silvester) | geschlossen
Do | 01.01. (Neujahr) | 12 – 18 Uhr

Es gilt die Besuchsordnung der Stiftung Stadtmuseum Berlin.

Museums-Shop

während der Öffnungszeiten

Anfahrt

Nikolaikirchplatz
10178 Berlin

Kontakt

Infoline
(030) 24 002-162
Mo – Fr | 10 – 18 Uhr
E-Mail schreiben

Tickets

Museums-Eintritt

Kombi-Ticket
15 Euro
Gilt für unsere drei Museen im Nikolaiviertel (Museum Nikolaikirche, Museum Ephraim-Palais, Museum Knoblauchhaus) an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (bitte Öffnungszeiten beachten)
 
Einzel-Ticket
7 Euro
Tagesticket für das Museum Nikolaikirche
 
Eintritt frei
Mit Ermäßigungsnachweis
Für Kinder & Jugendliche unter 18 Jahren, Studierende, Azubis, FSJ-/FÖJ-/BFD-Leistende, Berlin-Ticket-S-Inhaber:innen, Schwerbehinderte (mit Merkzeichen B) & Begleitperson, Geflüchtete (mit gültiger Arbeits- bzw. Aufenthaltsgenehmigung /eAT sowie ukrainischem Pass oder gültiger Aufenthaltsgenehmigung der Ukraine), Empfänger:innen von Transferleistungen (Bürgergeld, ALG I), Inhaber:innen der Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg, Inhaber:innen Super-Ferienpass / Berliner Familienpass, ICOM-Mitglieder, Mitglieder des Deutschen Museumsbunds, des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin e. V., KulturPass-Inhaber:innen, Medien-Vertreter:innen mit gültigem Presseausweis

Wir machen mit!