Mapping ohne Rand

Berlin Ausstellung im Humboldt Forum
Weltkarten hinterfragen mit Patricia Vester
© Illustration: Patricia Vester

Black History Month bei BERLIN GLOBAL: Eine kritische Reise durch koloniale Kartenwelten mit Patricia Vester

Preise
Regulär: 9 Euro
Ermäßigt: 0 Euro
Kinder: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: frei
Preisinformation

Das Angebot ist kostenfrei. Sie benötigen lediglich ein Ticket für die Ausstellung BERLIN GLOBAL.

Ort
Raum Krieg bei BERLIN GLOBAL
Termin
Dauer
3 Stunden

Die Schulwandkarte „Deutschlands Kolonien“ (1937) hängt im Raum Krieg der Ausstellung BERLIN GLOBAL. Sie wurde ab Mitte der 1930er-Jahre im Unterricht genutzt und zeigt, wie Kriege schon im Klassenzimmer vorbereitet wurden. Kolonialrevisionistische Forderungen und aggressive nationalsozialistische Propaganda werden künftig im Ausstellungsraum weniger präsent und sichtbar sein.

Die Illustratorin und Interventionsgestalterin Patricia Vester hat während des diesjährigen „Black History Month“ gemeinsam mit interessierten Besucher*innen neue Perspektiven auf den Umgang mit Karten entwickelt.

Patricia Vester hat nach einem sensiblen Umgang mit historischem Kartenmaterial gesucht und Besucher*innen eingeladen, sie dabei zu begleiten. Entstanden ist eine visuelle, kritische Reise durch die Kartenwelt von Schulkarten und Lehrmaterialien der deutschen Publikationsgeschichte. Themen sind Raumängste und Raumnahme, gescannte Städte, digitales Wandern und das Reisen als Schwarze Deutsche.

In dieser Veranstaltung präsentiert sie die Ergebnisse, spricht über den kollektiven Gestaltungsprozess und zeigt den entstandenen Kurzfilm.

Die filmische Dokumentation bietet zugleich ein frei zugängliches Angebot für Lehrkräfte – zur Verwendung im Unterricht.

Über die Künstlerin

Patricia Vester
© Illustration: Patricia Vester

Patricia Vester

Patricia Vester ist Illustratorin, Interventionsgestalterin, Aktivistin, Kuratorin, Prozessbegleitung und Museumsberaterin zu kolonialen Kontexten und musealer Praxis sowie Entwicklerin diskriminierungssensibler Kunst- und Kulturvermittlung. Sie ist als Tochter einer deutschen Mutter und eines ghanaischen Vaters im Deutschland geboren. Ihr Interesse gilt kolonialen Spuren und deren fehlenden Aufarbeitungsräumen. Sie sucht den Austausch zu möglichen Vermittlungsformaten und gestaltet Comics und Graphic Novels als Workbooks. Ihre Arbeit ist unter anderem im Museum Utopie und Alltag, Stadtmuseum Cottbus, Museen Stade, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Kunsthalle Karlsruhe und dem Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte zu finden. 

Info & Service

Öffnungszeiten

Mo + Mi – So | 10:30 – 18:30 Uhr
Di | geschlossen

Letzter Einlass ist um 17:30 Uhr.

Anfahrt

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10178 Berlin

Kontakt

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