Das Fremde

Filmszene aus „Das Fremde“ von Detlef Gumm und Hans-Georg Ullrich, DE 1994
© Känguruh-Film
„Lichter aus dem Hintergrund“, Helga Reidemeister, DE 1998
© öFilm / Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen | Titel-Schriftzug: Förm | Layout: Groupe Dejour

Film-Abend zur Ausstellung „Heute noch, morgen schon. Filmische Perspektiven auf Berlin um 1990“. Mit den Filmemachern Detlef Gumm und Hans-Georg Ullrich

Preise
Regulär: kostenfrei
Ort
Stadtteilzentrum KREATIVHAUS
Fischerinsel 3
10179 Berlin

Treffpunkt: Theaterraum
Termin
Dauer
2 Stunden

Der vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) koproduzierte Dokumentarfilm „Das Fremde“ (1994) spürt in der Transformationszeit nach 1989/90 verschiedenen Erfahrungen nach: der Migration, der Rückkehr und dem Fremdsein im eigenen Land. Dabei bietet er Einblicke in das Leben sehr verschiedener Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, die vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen stehen.

Als roter Faden, der sich durch den Film zieht, erzählt Gabriela Willbold von ihrem Leben mit einer anderen Hautfarbe in der DDR und im wieder vereinigten Deutschland. Die in Cottbus geborene Ärztin ist Tochter eines afrikanischen Vaters und einer deutschen Mutter.
 
Film: 86 Minuten
Sprache: Deutsch
Im Anschluss: Gespräch mit Detlef Gumm und Hans-Georg Ullrich

In Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus im Stadtteilzentrum KREATIVHAUS Fischerinsel.

Über die Filmreihe

Die Filmreihe zur Ausstellung „Heute noch, morgen schon“ im Museum Nikolaikirche beleuchtet die Veränderungen Berlins seit Ende der Teilung aus vielfältigen Perspektiven. Dokumentar- und Experimentalfilme zeigen persönliche Geschichten, gesellschaftliche Brüche und Kontinuitäten sowie künstlerische Interventionen. An jedem Abend ist mindestens ein:e Regisseur:in zu Gast, um im Gespräch mit den Kurator:innen Suy Lan Hopmann und Florian Wüst Einblicke in seine:ihre Arbeit und die Entstehungszeit der Filme zu geben.

Die Filmreihe findet In Kooperation mit Arsenal – Institut für Film und Videokunst, Büro für Dramaturgie, Gropius Bau, neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) und Stadtteilzentrum KREATIVHAUS statt.

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