In Berlins ältestem erhaltenen Kirchengebäude erlebst du eine atmosphärisch dichte Reise in Berlins Vergangenheit zwischen Klang, Geschichte und Verbrechen.
Organist Jack Day spielt auf der Orgel berühmte Melodien aus Film, Fernsehen und Unterwelt – von Hitchcock bis Tatort. Führungen zur Berliner Rechtsgeschichte erzählen vom historischen Schauplatz für Gerichtsverhandlungen und Strafe. Der „Kriminalfall“ des Nikolaikirchen-Pfarrers Paul Gerhardt schildert einen erbitterten Streit zwischen Kirche und Staatsmacht.
Ein Programm voller Spannung, düsterer Geschichten und eindrucksvoller Klänge in historischem Ambiente – und ein außergewöhnlicher Streifzug durch Berlins kriminelle und kulturelle Vergangenheit.
Öffnungszeit
Durchgehend von 18 Uhr bis 2 Uhr in der Nacht!
Tickets und Preise
Tickets gibt’s ab 3. August 2026 online.
vom 3. bis 16. August: regulär 15 Euro | ermäßigt 12 Euro | Kinder unter 12 Jahren kostenfrei
ab 17. August: regulär 23 Euro | ermäßigt 17 Euro | Kinder unter 12 Jahren kostenfrei
Programm
18 Uhr + 20 Uhr + 22 Uhr + 24 Uhr + 1 Uhr | 30 Minuten | im Museum
Musik
Crime! Orgelmusik aus Film, Fernsehen und Verbrechen
Organist Jack Day lädt zu einem Orgel-Abend zwischen Kino, TV und Unterwelt ein. Er spielt Melodien, die wahrscheinlich jeder Krimi-Fan mit Spannung und Geheimnis verbindet – Kurt Weills „Mackie Messer“, Johann Sebastian Bachs „Toccata und Fuge d-Moll“ oder die Titel-Melodien aus „Tatort“ und „Polizeiruf 110“.
19 Uhr + 23 Uhr + 0.30 Uhr Uhr | 30 Minuten | am Stadtmodell
Kurzführungen
Zwischen Pranger und Galgen
Wo heute das Rote Rathaus steht, stand früher das alte Berliner Rathaus mit der angebauten Gerichtslaube. Hier wurde öffentlich über Schuld oder Unschuld verhandelt, hier fielen Urteile über Leben oder Tod. Dieb:innen wurden am Pranger angekettet und verspottet, andere wurden gehängt. Die Kunsthistorikerin Claudia Wasow-Kania führt am Großmodell der mittelalterlichen Stadt durch spannende Geschichten.
Sprache: Deutsch
21 Uhr | 30 Minuten | Treffpunkt: Kasse
Kurz-Führung
Ein Lutheraner gegen die Staatsmacht
1613 trat der brandenburgische Kurfürst von Luthers Glauben zum Calvinismus über. Damit war Berlin in den calvinistischen Hof und eine lutherische Bevölkerung geteilt. Sein Enkel und Nachfolger wollte den Calvinismus durchsetzen. Als er Gleichgesinnte in höchste Ämter beförderte, leisteten lutherische Prediger Widerstand, darunter Nikolaikirchen-Pfarrer Paul Gerhardt. Kunsthistorikerin Claudia Wasow-Kania erzählt vom Berliner Kirchenstreit, einem religiösen „Kriminalfall“.
Sprache: Deutsch
Eine Kooperation mit den Berliner Museen und Kulturprojekte Berlin
Info & Service
Öffnungszeit
18 – 2 Uhr
Anfahrt
Nikolaikirchplatz
10178 Berlin
Kontakt
Infoline
(030) 24 002-162
Mo – Fr | 10 – 18 Uhr
E-Mail schreiben
Barrierefreiheit
Das Museum Nikolaikirche ist stufenlos zugänglich.