Wege des Erinnerns

Anstelle des Reichskommissars Gustav Nachtigal, der die Grundlagen für die deutsche Kolonialherrschaft in West-Afrika schuf, wird am Manga-Bell-Platz nun der antikolonialen Widerstandskämpfer:innen Rudolf und Emily Duala Manga Bell gedacht.
© & Foto: Moritz Weber
Rundgang entlang der Gedenkstelen am Manga-Bell-Platz.
© & Foto: Thabo Thindi

Antikoloniale Stadttour zwischen Anton-Wilhelm-Amo-Straße und „Afrikanischem Viertel“.

Preise
Regulär: 12 Euro
Ermäßigt: 5 Euro
Kinder: unter 6 Jahren Eintritt frei
Ort
Treffpunkt:
Wilhelmstraße 92
10117 Berlin (Mitte)
Dauer
2 Stunden

Straßennamen und Gedenkstelen erinnern an verschieden Orten Berlins an die koloniale Vergangenheit. Dieser Stadtrundgang führt zu zweien von Ihnen: Er beginnt an der Anton-Wilhelm-Amo-Straße (Mitte) und führt zur temporären Gedenkstelen-Ausstellung „Wege des Erinnerns“ im Afrikanischen Viertel und den Asiatisch-Pazifischen Straßen (Wedding). Die Gedenkstelen eröffnen dort neue Perspektiven auf die deutsche Kolonialgeschichte, indem sie das Wirken antikolonialer Widerstandskämpfer:innen in den Blickpunkt rücken.

Die Tour lädt dazu ein, den öffentlichen Raum als Ort des Lernens und des Gedenkens zu begreifen und sich kritisch mit kolonialen Kontinuitäten im Stadtraum auseinanderzusetzen. Der Rundgang selbst erfolgt zu Fuß. Die Strecke zwischen Anton-Wilhelm-Amo-Straße und „Afrikanischem Viertel“ wird mit der U-Bahn zurückgelegt.

Hinweis

Gültiges BVG-Ticket erforderlich. Im Rahmen der Tour wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin eine Befragung durchgeführt. Die Teilnahme ist freiwillig und erfolgt anonym.

Eine Kooperation mit

Termine

Wege des Erinnerns
Antikoloniale Stadttour zwischen Anton-Wilhelm-Amo-Straße und „Afrikanischem Viertel“.
Wege des Erinnerns
Antikoloniale Stadttour zwischen Anton-Wilhelm-Amo-Straße und „Afrikanischem Viertel“.
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Antikoloniale Stadttour zwischen Anton-Wilhelm-Amo-Straße und „Afrikanischem Viertel“.
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Antikoloniale Stadttour zwischen Anton-Wilhelm-Amo-Straße und „Afrikanischem Viertel“.