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Elza Javkhishvili | …lebt und arbeitet in Berlin.

Berliner Zimmer

Elza Javkhishvili ist in Georgien geboren (damals Sozialistische Sowjetrepublik). Als Kind erlebte sie den Zusammenbruch der Sowjetunion. Sie begann ein Studium der Regie an der Schota-Rustaveli-Universtität für Theater und Film in Tbilisi/Tiflis, entschied sich jedoch Anfang der 2000er-Jahre, als Au-Pair-Mädchen nach Deutschland zu kommen und studierte hier an der Technischen Universität Dortmund sowie an der Universität der Künste Berlin (UdK). Sie spricht über ihr Leben im Exil und den schmerzhaften Einbürgerungsprozess in Deutschland.

Hintergrund

Das Ausstellungsprojekt „…lebt und arbeitet in Berlin“ erweitert das Videoarchiv Berliner Zimmer, das Sonya Schönberger 2018 in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Berlin begonnen hat. Dieses ständig wachsende Archiv aus Video-Interviews mit Menschen aus der Stadt ist jederzeit online zugänglich und darüber hinaus ein digitaler Bestandteil der Sammlung des Stadtmuseums Berlin.

Alpha Nova & Galerie Futura zeigte die Interviews vom 18. Juni bis 21. August 2021 als Video-Installation im Rahmen einer Ausstellung

… lebt und arbeitet in Berlin.

Berlin ist seit jeher ein Ort, der mit der Vorstellung an ein besseres, sichereres und freieres Leben assoziiert wird. Heute ist Berlin mehr denn je eine Stadt der Zugezogenen. Eine Stadt, die speziell für Kunst- und Kulturschaffende einen Zufluchts- und Sehnsuchtsort verkörpert, an dem Selbstverwirklichung möglich scheint.

In den persönlichen Geschichten der interviewten Frauen werden nicht nur private Motive, sondern auch strukturelle Schwierigkeiten und gesellschaftliche Hürden sichtbar, die mit Migration im Allgemeinen und mit Arbeitsmigration im Besonderen verknüpft sind. Zugleich bieten sie  Anlass für Fragen nach dem aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Zusammenleben in der Stadt – auch im Hinblick auf die soziale und berufliche Gleichstellung von Frauen, insbesondere in Kunst und Kultur.

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