Thomas Alva Edison und sein Phonograph zum Abspielen von Edison-Walzen in einem Zeitungsausschnitt von 1888
© Stadtmuseum Berlin

Musik aus der Dose

Eine heute fast vergessene Erfindung von Thomas Alva Edison machte es erstmals möglich, den Klang von Instrumenten aufzunehmen und originalgetreu wiederzugeben: die „Edison-Walze“. Eine im wahrsten Sinne des Wortes umwälzende Technologie, durch die Berlin zu einer Medienmetropole wurde.

von Anne Franzkowiak

Die Schallplatte war über Jahrzehnte das führende Medium für die Wiedergabe von Klängen, Sprache und Musik. Es folgten Magnetband, Tonbandcassette und Compact Disc, kurz CD. Als digitales Medium revolutionierte in den 2000er Jahren schließlich die mp3-Datei den Musikmarkt, denn außer PC, „iPod“ oder Smartphone war nun kein Abspielgerät mehr erforderlich. Doch über all diese unterschiedlichen Medien ist eine Technik zur Tonwiedergabe nahezu in Vergessenheit geraten, die einst eine technische Revolution bedeutete: die Edison-Walze“ aus Wachs für den so genannten Phonographen.

Die Maschine singt, spricht und musiziert

„Sensationelle Neuheit, kolossal laut, volltönig und natürlich in der Wiedergabe“

So warben Berliner Firmen um 1900 für eine bahnbrechende Erfindung: die „Sprechmaschine“. Erst wenige Jahre zuvor war es möglich geworden, ohne Notenkenntnisse und musikalische Fähigkeiten Musik jederzeit im häuslichen Bereich zu hören. Musikinstrumente wurden mechanisiert, Spielwerke mit Speichermedien wie Holzwalze, Lochplatte oder Notenband betrieben. Damit konnten Melodien zwar über verschiedene Klangquellen erzeugt, die Musik jedoch kaum authentisch wiedergeben werden.

Parallel dazu eröffnete sich ein vom Musikinstrument völlig losgelöstes Forschungsfeld. Am 24. Dezember 1877 hatte Thomas Alva Edison in Orange, Kalifornien (USA), eine neue, umwälzende Technologie zum Patent angemeldet, das ihm am 19. Februar 1878 erteilt wurde. Es war ihm gelungen, die menschliche Stimme auf einer Zinnfolie aufzuzeichnen und wiederzugeben.

Der Aufstieg der Wachswalze

Mit dem Ziel, einen geeigneten Datenträger für den von Edison erfundenen Phonographen herzustellen, überzogen der irische Chemiker Chichester Alexander Bell und der US-amerikanische Techniker Charles Sumner Tainter 1886 einen Hohlzylinder aus Pappe mit einer Schicht aus Wachs. Damit verbesserten sie die Aufnahmetechnik und die Wiedergabequalität und meldeten ihre Apparatur, das „Graphophone“ (dt. Graphophon), zum Patent an. Von dieser Konkurrenz angespornt, überarbeitete Edison seine jahrelang brachliegende Erfindung und brachte 1888 einen komplett aus Wachs bestehenden Hohlzylinder heraus.

Edison Standard-Phonograph, um 1905 (Außenansicht)
© Stadtmuseum Berlin
Mit dem neuen Medium begann die Ära der akustischen Aufnahmetechnik, die den entscheidenden Impuls für eine weltweit florierende Unterhaltungsindustrie gab. Schallschwingungen wurden über einen Trichter von der Membran der Aufnahmedose (Recorder) des Phonographen aufgefangen. Hartes Schneidwerkzeug gravierte diese Schwingungen als fortlaufende  Rille vertikal, mit einer Berg-und-Tal-Struktur in das Wachs (Tiefenschriftverfahren) – im Unterschied zur später entwickelten Schellackplatte, bei der die Rille bei gleichbleibender Rillentiefe horizontal verlief (Seitenschriftverfahren).
Für die gleichmäßige, rotierende Bewegung der in den Phonographen eingelegten Walze sorgte ein Federmotor. Herzstück der Apparatur war ein vernickelter Konus in Form eines sich leicht verjüngenden Zylinders, auf den die Walze geschoben wurde. Unter der auf einer Spindel geführten Schalldose drehte sich die Walze. Zum Abspielen der aufgezeichneten Tonspur diente ein stumpfer Saphir, der die Schallschwingungen auf die Membran der Wiedergabedose (Reproducer) übertrug, von wo sie durch den Schalltrichter verstärkt wurden.
Edison Standard-Phonograph, um 1905 (Innenansicht)
© Stadtmuseum Berlin
Braune Weichwachs-Walze, Edison-Blank-Walze und Dosen
© Stadtmuseum Berlin
Fast alle Geräte ließen sich mit einer Wiedergabe-Schalldose und einer Aufnahmedose ausrüsten. Damit eröffneten sich auch dem phonographischen Laien ungeahnte Spielräume. Flüchtige Momente konnten jetzt eingefangen und für die Nachwelt aufbewahrt werden. Mit etwas Geschick gelang es, ein selbst gesungenes Lied oder eine Ansprache für das Familienarchiv auf der Walze festzuhalten. Stimmen der Dahingeschiedenen erlangten Unsterblichkeit. „Phonogramme“ mit neuesten Nachrichten oder Geburtstagsgrüßen wurden an Bekannte und Verwandte verschickt. Sprechende Uhren verkündeten im Viertelstundentakt die Zeit. Auch Medizin, Pädagogik und wissenschaftliche Forschung profitierten von der neuen Technik.

Bei einer Materialstärke von sechs Millimetern erlaubten die braunen Wachs-Walzen mit ihrer weichen Oberfläche ein mehrfaches Abschleifen und Neubespielen. „Edison Blankwalzen“ zum Preis von einer Mark versprachen sogar einen 15- bis 20-maligen Gebrauch. Zum Abschleifen dienten spezielle Tinkturen und Vorrichtungen am Phonographen. Der Umgang mit dem ausgehärteten Wachs bedurfte größter Sorgfalt. Die Walzen waren äußerst zerbrechlich und schon gegen das bloße Berühren mit den Händen empfindlich. Selbst in den aus Pappe gefertigten Dosen, in denen die Walzen verkauft und aufbewahrt wurden, trat unter ungünstigen klimatischen Bedingungen – wie Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen – Schimmelbefall auf, der die Oberfläche der Walze unwiederbringlich zerstörte.

Der Weg von der Musik zur Walze

Die ersten kommerziellen Tonaufnahmen stellten hohe Anforderungen an die ausführenden Künstler:innen. Zunächst musste das gewünschte Musikstück an die Spieldauer der Walze angepasst werden, die nur zwei Minuten betrug. Das erforderte einen erfahrenen Arrangeur.

Kürzungen von Orchesterwerken führte der Dirigent aus, der auch für die optimale Position der Musiker im Aufnahmeraum sorgte. In der Regel stand nur ein einziger großer Schalltrichter für die Aufnahme bereit, wie in der nebenstehenden Abbildung zu sehen ist. Doch nicht alle Instrumente waren gleichermaßen für eine Tonaufnahme geeignet. Holz- und Blech-Blasinstrumente erzielten über die Membran der Aufnahmedose einen natürlicheren Klang als Saiteninstrumente. Statt Kontrabass und Cello übernahmen daher Blasinstrumente wie Horn und Fagott die Bass-Stimme.
Orchester-Aufnahme
Phonographische Zeitschrift, 5.Jg., 1904, Nr. 52, S. 977

Eine sehr authentische Wiedergabe-Qualität erreichte das Xylophon. Zahlreiche populäre und klassische Werke wurden speziell für dieses Instrument bearbeitet.

Die Gesangsinterpret:innen mussten sich bei der Aufnahme einer umständlichen Prozedur unterziehen. Sie standen nur wenige Zentimeter von dem Aufnahmetrichter entfernt und besangen das Medium durch diesen unmittelbar. Jeder Fehler führte dazu, dass die Aufnahme wiederholt werden musste. Die nebenstehende Fotografie des deutsch-amerikanischen Opernsängers Carl Jörn (1873–1947) verdeutlicht anschaulich dieses aufwendige Verfahren. In dem folgenden Tonstück aus der Oper Cavalleria rusticana ist Carl Jörn zu hören.

Mit dieser Methode konnten nur wenige Walzen gleichzeitig aufgenommen werden. Die Vervielfältigung der Originale erfolgte mechanisch, mit einer Duplizier-Maschine. Erst 1902 entwickelte Edison mit dem Goldguss-Verfahren die Basis für die Massenproduktion von weniger empfindlichen Hartgusswalzen, die beim Abspielen zudem kaum Nebengeräusche aufwiesen.

Amerikanische Unternehmen erobern Berlin

In Berlin war der Phonograph noch bis in die 1890er Jahre kaum bekannt. Zwar hatten Wissenschaftler um Werner von Siemens 1889 eine Vorführung erhalten und Kaiser Wilhelm II. und Reichskanzler Otto von Bismarck – begeistert von der Technik – im selben Jahr einige Walzen besprochen. Doch selbst für den jüngsten Spross der Kaiserfamilie, Prinzessin Victoria Luise, stand erst 1901 ein Phonograph unter dem Weihnachtsbaum.

Werbeblatt „Edison Phonographen“, 1908
© Stadtmuseum Berlin
Erst in den späten 1890er Jahren stieg Thomas Alva Edisons US-amerikanische Gesellschaft, die National Phonograph Compagnie, in das internationale Geschäft ein, nachdem der Phonograph verbessert und somit auch für Laien handhabbar geworden war. Edisons Erzeugnisse waren in Europa nur über Importeure erhältlich. Die neuen Kundinnen und Kunden wünschten allerdings ein Repertoire, das ihrem heimischen Musikgeschmack entsprach. Diese Musikstücke nahmen Edisons Toningenieure während ihrer Reisen durch Europa auf und lieferten sie für die Vervielfältigung und den Export in die USA.

1904 errichtete Edisons Gesellschaft eine Filiale in Berlin, Am Südufer 24/25 (heute Friedrich-Krause-Ufer) in Moabit. Sie war für den gesamten nordeuropäischen Markt zuständig. Der komplette Fertigungsprozess der Walzen – von der Aufnahme über den Abguss bis zur galvanoplastischen Herstellung der Matrizen – erfolgte in Berlin-Mitte, auf einem mächtigen Fabrikgelände am Engelufer (heute Engeldamm).

Werbeblatt für verschiedene Versionen des Edison-Phonographen, 1906
© Stadtmuseum Berlin

Im Handel waren nun Phonographen in verschiedenen Ausführungen und Preiskategorien erhältlich. Doch selbst der klassische Standard-Phonograph kostete 1901 noch 90 Mark – eine Anschaffung, die sich zum Beispiel ein Arbeiter bei einem üblichen Wochenlohn von 25 Mark kaum leisten konnte.

Broschüre „Edison Automaten Phonographen“, 1908
© Stadtmuseum Berlin
Wer keinen eigenen Phonographen besaß, konnte eine besondere Apparatur nutzen: den Edison Phonograph-Automaten, die erste Musikbox. In Gastwirtschaften oder Salons aufgestellt, kostete das Abspielen einer Walze lediglich zehn Pfennig, was dem Betreibenden ein „epochemachendes, gewinnbringendes Geschäft“ versprach, wie es in der Werbung hieß.

Berlin, Zentrum der „Sprechmaschinen“-Industrie

Ein Pionier der „Sprechmaschinen“-Ära war der Berliner Mechaniker Albert Költzow, der seit 1890 die Firma Continental Phonograph Co. in der Kreuzberger Blücherstraße 6 betrieb. Er baute anfangs kostspielige Geräte nach US-amerikanischem Vorbild, die als Jahrmarktsensationen präsentiert wurden. Doch Költzow – und neben ihm der Techniker Wilhelm Bahre – entwickelte in der Folge auch die ersten preiswerten Geräte in Berlin. Sein Modell „Puck“ wich von der kastenförmigen Bauart amerikanischer Modelle ab, indem er die komplette Mechanik auf einen gusseisernen Fuß in Form einer Lyra setzte (siehe Foto).

Lyra-Phonograph, um 1902
© Stadtmuseum Berlin
In einfachster Bauweise ausgeführt, mit dem Ziel möglichst billig zu produzieren, wurde auf eine Spindel verzichtet, eine Vorrichtung zum Führen der Schalldose. Diese wurde direkt am Ausgang des Trichters positioniert, so dass  die Rille unmittelbar das Führen der Nadel übernahm – eine Technik, die später auch beim Abspielen der Schellackplatten verwendet wurde. Ohne die Spindel fehlte jedoch die Führung für die Aufnahmedose, so dass diese Geräte nur zum Abspielen von Walzen geeignet waren. Doch „elegant, sauber und tonrein“ im Spiel, genügte der Lyra-Phonograph 1902 den Anforderungen vieler Haushalte nach musikalischer Unterhaltung und wurde massenhaft verkauft.
Werbeanzeige
Phonographische Zeitschrift, 7. Jg, 1906, Nr. 7, S. 861

Ein spürbarer Aufschwung in der Berliner Herstellung von Phonographen begann erst, als eine große Anzahl kleinerer und mittelgroßer Fabriken gleichzeitig damit begannen, Apparate und Tonträger zu produzieren. Das Zentrum dieses Gewerbes bildete sich um 1900 ebenfalls in Kreuzberg, in der Umgebung der Ritterstraße.

Schaufenster der Fritz Puppel GmbH, Ritterstraße 43
Phonographische Zeitschrift, 8. Jg. 1907, Nr. 21, S. 522
Firmen für den Apparatebau und die Walzenherstellung sowie Zulieferindustrie und Großhandel fanden in diesem Gebiet ideale räumliche Verhältnisse vor. Aufwendig gestaltete, werbewirksame Schaufenster-Auslagen im Erdgeschoss richteten sich an Großabnehmer. In den darüber liegenden Etagen und in den Hofgebäuden befanden sich die Produktions- und Lagerbereiche. Heute sind die Spuren des einstigen „Sprechmaschinenviertels“ nicht einmal mehr zu erahnen. Eine locker bebaute Wohnanlage aus den 1960er Jahren hat jegliche Erinnerung daran ausgelöscht.
Schaufenster von Anton Nathan, Ritterstraße 79
Phonographische Zeitschrift, 8. Jg., 1907, Nr. 21, S. 523
Werbeanzeige der Firma A. Lieban & Comp.
Phonographische Zeitschrift, 3. Jg., 1902, Nr. 10, S. 120

Konkurrenzkampf zwischen Walze und Schellackplatte

Ab 1901 warb das Geschäft von Adolf Lieban & Co. in der Friedrichsgracht 58 (Berlin-Mitte) für künstlerisch besungene und bespielte Lieban-Walzen in bester Qualität. Als professioneller Bariton verfügte der Inhaber selbst über Bühnenerfahrung und wertvolle Kenntnisse der Gesangstechnik, was sich bei seinen Tonaufnahmen als nützlich erwies. Sorgfältig wählte er seine Mitwirkenden aus, vorrangig renommierte Sänger und Sängerinnen der Berliner Bühnen. Dazu gehörten seine Brüder Julius, Adalbert und Siegmund – allesamt exzellente Gesangskünstler.
1905 in Lyrophon-Werke A. Lieban & Co. GmbH am Standort Gitschiner Straße 91 umgewandelt, wurden neben reproduzierten Walzen unter dem Namen Apollo-Records auch neuartige Schallplatten aus dem harzähnlichen Werkstoff Schellack angeboten, die allmählich den Markt eroberten. Der Konkurrenzkampf zwischen Walze und Schallplatte war bereits entbrannt. Doch noch war die Walze gefragt und viele Berliner Unternehmen boten sie an, wie die Adler Phonograph Comp. („Gloria Goldguss-Walzen“), die General Phonograph Co. („Echo Goldguss-Walzen“) und die Firma Felix Schellhorn („Stentor Guss-Records“).
Walzendosen aus der Sammlung des Stadtmuseums Berlin
© Stadtmuseum Berlin

Das Ende einer Ära

Bis 1905 blieben die Verkaufszahlen von Phonographen und Walzen in Berlin weitgehend konstant, dann begann das Interesse an dem nicht mehr so neuen Medium allmählich nachzulassen. Die deutsche Carl Lindström Gesellschaft mbH, die in Berlin neben Grammophonen zunächst auch Phonographen fertigte, stellte deren Produktion schon 1907 ein, da das Grammophon seit 1906 in der Publikumsgunst weiter stieg. Zudem verdrängte die ab 1903 beidseitig bespielte Schallplatte mit ihrer längeren Spieldauer die Walze allmählich vom Markt, was sich auch auf den Verkauf von Phonographen auswirkte.

Erst 1908 konnte Edison mit der Amberol-Walze die Spieldauer auf vier Minuten verlängern, indem er die Rillen-Anzahl bei gleichbleibender Walzenlänge verdoppelte. Den Markennamen Amberol leitete er vom englischen Amber (Bernstein) ab, der auf die neue, härtere und wertvolle Wachsmischung der Walze hinwies. Zum Abspielen dieser Walzen musste die Schalldose des Phonographen mühsam ausgewechselt werden, da ein Saphir mit höherem Druck auf die feinen Rillen benötigt wurde. Ab 1909 wurden auch Geräte für beide Walzensysteme angeboten.

Doch sämtliche Neuerungen Edisons konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die technischen Entwicklungsmöglichkeiten der Walze erschöpft waren. Trotz der klanglich guten Ergebnisse konnte auch Edisons 1912 entwickelte, unzerbrechliche Blue-Amberol-Walze aus Celluloid, einer Kunststoffverbindung, die auf einen Kern aus Gips aufgezogen wurde, das Geschäft nicht mehr beleben. Die Spieldauer blieb begrenzt, was das Repertoire einschränkte und gerade die Wiedergabe längerer klassischer Werke unmöglich machte.

Das Potential der Schallplatte hingegen war noch lange nicht erschöpft. Zudem war diese leichter handhabbar, mühelos aufzubewahren und vor allem einfach und kostengünstig zu vervielfältigen. Auch Edison produzierte ab 1912 Schallplatten, die von ihm selbst entwickelte Diamond-Disc, die sich jedoch nicht durchsetzte. So stellte Edison 1929 die Produktion von Tonträgern ein und schloss sein Unternehmen.

Rettung der Tonkonserven

Die Edison-Wachswalzen, sog. Tonkonserven in der Musikalien-Sammlung des Stadtmuseums Berlin, gehören zu den ältesten Zeugnissen aus der Frühzeit der Aufnahme- und Wiedergabetechnik. Der Bestand umfasst rund 500 Edison-Walzen aus den Jahren 1903 bis 1915 und zählt zu den Beispielen für die Massenverbreitung von Musikaufnahmen mit Hilfe von Hartguss-Walzen. 2018 wurden die Walzen im Förderprogramm des Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS) sowie mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa digitalisiert. Ziel war die Konservierung und Bewahrung der Aufnahmen auf den Wachswalzen. Damit ist es möglich, auch die Inhalte der aus restauratorischen Gründen nicht mehr abspielbaren Walzen weiterhin anzubieten und so die öffentliche Präsentation der mechanischen Musikinstrumente im Stadtmuseum Berlin zu gewährleisten.

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