Dokumentensammlung

Die Dokumentensammlung umfasst etwa 400.000 gedruckte und handschriftliche Zeugnisse vom 13. bis ins 21. Jahrhundert. Darunter befinden sich 250 Nachlässe mit zahlreichen Belegen, über 5.000 Urkunden und rund 40.000 Ansichtskarten. All diese Quellen geben Aufschluss über Alltag, Kultur, Wirtschaft und Herrschaftsverhältnisse in Berlin. Einige davon streifen auch die Geschichte der Mark Brandenburg. 

Zum Bestand gehören Bürger- und Handwerksbriefe, Kirchen- und Stammbücher, Tagebücher, Testamente und andere kulturhistorische Dokumente. Einen breiten Raum nehmen auch gedruckte Materialien ein. Zu ihnen zählen Edikte, Flugblätter, Kalender, Wahlzettel, Werbeblätter, Zeitungsausschnitte und Postkarten.

Handschriften und Urkunden berühmter Berliner

Eintrittskarte zur Trauerfeier für Heinrich Zille, 1929

Die Dokumentensammlung besteht seit 1874 und ist vor allem durch Schenkungen gewachsen. Zu den wertvollsten Objekten gehören Autographen von König Friedrich II., Staatskanzler Fürst von Hardenberg, dem Maler Carl Graeb und dem Grafiker und Bildhauer Johann Gottfried Schadow.

Repräsentative Jubiläumsurkunden erinnern an verdienstvolle Berliner Bürger. Zu ihnen zählen der Mediziner und Mikrobiologe Robert Koch, der Pathologe Paul Langerhans und der Oberbürgermeister Heinrich Wilhelm Krausnick. Von besonderem Wert für die Berlingeschichte sind auch die Nachlässe der Tabakfabrikantenfamilie Ermeler, der Unternehmerdynastie Ravené, des „Eisenbahnkönigs“ Bethel Henry Strousberg und des „Reklamekönigs“ Ernst Litfaß.

Weihnachtswunschbrief aus dem 19. Jahrhundert
Objekte & Geschichten
Hintergrund
Weihnacht, Wünsche, Kinderbriefe

Eine fast vergessene Tradition aus dem 19. Jahrhundert

Sammlung Online © Stadtmuseum Berlin
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