Tapetenwechsel – Über Mobilität und Mobiliar

Museum Ephraim-Palais
Gastarbeiter – Fremdarbeiter, Berlin, 1974
© Vlassis Caniaris / DOMiD-Archiv, Köln
Die Griechen von Kettwig, Fotoserie Wohnheime, um 1970
© Agentur für geistige Gastarbeit, Bonn

Eröffnung der Sonderausstellung im Museum Ephraim-Palais über migrantisches Wohnen zwischen Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung.

Preise
Regulär: kostenfrei
Ort
Treffpunkt: Salon (Erdgeschoss)
Termin
Dauer
3 Stunden

Die Ausstellung „Tapetenwechsel – Über Mobilität und Mobiliar“ widmet sich entlang ästhetischer und sozialer Fragen dem Wohnen in der Migrationsgesellschaft. Migration bedeutet immer auch: ein Zimmer einrichten, einen Tisch aufstellen, eine Gardine anbringen – und so Heimat in der Fremde verwirklichen. Gibt es eine Bildgeschichte des migrantischen Wohnens zwischen Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung? Wiederkehrende Objekte und Designs?

In einer essayistischen, vielstimmigen und fragmentarischen Erzählweise verbindet die Ausstellung Fotografien, Objekte, und Dokumente, künstlerische Arbeiten und literarische Stimmen. Der Schwerpunkt liegt auf Berlin. Gleichzeitig blickt sie auch auf andere Orte der Migration in Deutschland.

Programm

18 Uhr | Grußwort
Sophie Plagemann, Künstlerische Direktorin Stadtmuseum Berlin
 
im Anschluss | Gespräch
mit den Gast-Kurator:innen Burcu Dogramaci und Manuel Gogos sowie Aurora Rodonò, Kuratorin Migrationsgeschichte am Stadtmuseum Berlin
 
20 Uhr | Konzert
Ceren Bozkurt spielt türkischsprachige traditionelle Volksmusik auf der Langhalslaute Saz und auf der Gitarre – in modernisierter Form und mit einer eigenen künstlerischen Handschrift.

Info & Service

Öffnungszeiten

täglich | 10 – 18 Uhr (auch an Feiertagen)

abweichende Öffnungszeiten:
Di – Fr | 07. – 10.04. | geschlossen (Ausstellungsumbau)
So | 21.06. | 10 – 22 Uhr (Museumsfest / Fête de la Musique)

Es gilt die Besuchsordnung der Stiftung Stadtmuseum Berlin.

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Anfahrt

Nikolaikirchplatz
10178 Berlin

Kontakt

Infoline
(030) 24 002-162
Mo – Fr | 10 – 18 Uhr
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