Auch im ehemaligen Wohnhaus der Berliner Kaufmannsfamilie Knoblauch steht die Lange Nacht ganz im Zeichen von Verbrechen, Geheimnis und Beute. Der besondere Twist: Am originalen Ort schauen wir speziell auf die Zeit vor rund 200 Jahren zurück, als die Familie hier lebte. Dazu gibt’s viel Musik.
Grit Schulze spielt auf dem Lyra-Klavier Melodien aus Kriminalfilmen und Kompositionen von Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin und Edvard Grieg: Musik zwischen Spannung und Ironie. Spannung bieten auch die Führungen rund um einen spektakulären Silber-Diebstahl aus dem Jahr 1798. Hier erfährst du, wie Dieb:innen damals vorgingen und was für sie auf dem Spiel stand. Ausgestellter Silberschmuck aus der Zeit um 1800 bietet dir einen neuen Blick auf Wert, Besitz und Begehrlichkeit.
Noch nicht genug? Dann erkunde auf eigene Faust die liebevoll eingerichteten Räume im Museum und die Dauerausstellung über das Berliner Leben im Biedermeier. Ein prall gefüllter Sommer-Abend rund um Kriminalität, Kultur und die dunklen Seiten des bürgerlichen Lebens!
Öffnungszeit
Durchgehend von 18 Uhr bis 2 Uhr in der Nacht!
Tickets und Preise
Tickets gibt’s ab 3. August 2026 online.
vom 3. bis 16. August: regulär 15 Euro | ermäßigt 12 Euro | Kinder unter 12 Jahren kostenfrei
ab 17. August: regulär 23 Euro | ermäßigt 17 Euro | Kinder unter 12 Jahren kostenfrei
Programm
18 Uhr + 20 Uhr + 22 Uhr + 24 Uhr | 30 Minuten | 1. Obergeschoss
Musik
Lyra-Klavier
Von Gänsehaut-Momenten und dem Mysterium Tod: Mit einem Schuss Ironie lässt Pianistin Grit Schulze dich und das historische Lyra-Klavier erschauern. In der Langen Nacht der Museen spielt sie Musik aus Kriminal-Filmen (zum Beispiel „Miss Marple“, „Der dritte Mann“) und Stücke von Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin und Edvard Grieg. Sei dabei!
19 Uhr + 23 Uhr | 30 Minuten | Salon (Erdgeschoss)
Führung
Der große Silberdiebstahl von 1798
Am 7. Januar 1798 abends stiegen Einbrecher ins Knoblauchhaus ein. Sie nahmen alles mit, was wertvoll war: Silberbesteck, goldene Uhren und viel Geld. Den Hintergrund zum historischen Kriminalfall liefert Dr. Jan Mende, der Museumskurator im Knoblauchhaus.
Sprache: Deutsch
21 Uhr + 0:30 Uhr | 30 Minuten | Salon (Erdgeschoss)
Führung
Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Um 1800 gab es viel Schmuck aus Silber. Aber was war damals wirklich en vogue? Unsere Schmuck-Spezialistin Carolin Haas informiert über Mode-Trends und Preise vor rund 200 Jahren.
Sprache: Deutsch
Eine Kooperation mit den Berliner Museen und Kulturprojekte Berlin
Info & Service
Öffnungszeit
18 – 2 Uhr
Anfahrt
Poststraße 23
10178 Berlin
Kontakt
Infoline
(030) 24 002-162
Mo – Fr | 10 – 18 Uhr
E-Mail schreiben
Barrierefreiheit
nicht barrierefrei