Sa | 12.09.2020 | 14:30 Uhr
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Im Stadtraum

Stadtspaziergang durchs Mittelalter (für Familien)

Tag des offenen Denkmals

Klosterruine, Stadtmauer, Spree und ein Roland
kostenfreie Führung | generationsübergreifend | im Stadtraum

Warum steht im Berliner Zentrum, unweit des Fernsehturms, eine alte Kirchenruine? Vor über 700 Jahren kamen Franziskanermönche nach Berlin, um hier, am damaligen Stadtrand, das sogenannte Graue Kloster zu errichten. Als nach der Reformation im 16. Jahrhundert das Kloster aufgegeben wurde, baute hier der Goldschmied und Drucker Leonhard Thurneisser die erste Druckerei in Berlin auf. Wenig später gründete die Stadt in den ehemaligen Klostergebäuden Berlins erstes städtisches Gymnasium. 

Zeugnis des mittelalterlichen Berlins

Nach der Zerstörung der Anlage im Zweiten Weltkrieg ist die Ruine der Klosterkirche nun eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse des Lebens im mittelalterlichen Berlin. Noch heute erzählen ihre alten Backsteinmauern, ihre Grabdenkmäler und Inschriften viele Geschichten, die in der Führung spielerisch entschlüsselt werden. 

Nach der Besichtigung und Erkundung der Ruine geht es entlang der nahegelegenen mittelalterlichen Stadtmauer entlang und über die Spree zum Märkischen Museum. Der generationenübergreifende Stadtspaziergang endet am Spreeufer.

Dauer: 3 Stunden
Auch für Kinder ab 8 Jahren geeignet.
 

Das Märkische Museum ist Mitglied des Bildungsverbundes „Urbane Künste“ des Fachbereichs Kunst, Kultur und Geschichte, Bezirksamt Berlin Mitte, der das Angebot ermöglicht.

Weiterer Termin

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Info

Eintritt

frei | Tag des offenen Denkmals 2020

Veranstaltungsart

Führung

Datum

Sa | 12.09.2020 | 14:30 Uhr

Treffpunkt

Eingang der Klosterruine, Klosterstraße 73a, 10179 Berlin

Kontakt

INFOLINE

Mo Fr | 10 18 Uhr

030 24002 162

In Zusammenarbeit mit: