Mi | 15.03.2017 | 18:00 Uhr
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Ephraim-Palais

Auf Papier. Prinzen, Pfarrer, Kupferstecher

Menschen im barocken Berlin | Präsentation der grafischen Sammlung

Im 17. und 18. Jahrhundert entwickelte sich das bis dahin beschauliche Berlin zur Metropole des jungen preußischen Staates. Im Jahr 1709 zählte die Stadt rund 55.000 Einwohner. Die militärischen Garnisonen eingerechnet, hatte sich diese Zahl bis 1800 auf 170.000 verdreifacht. Berlin war damit nach Wien die zweitgrößte Stadt im deutschsprachigen Raum. Wer waren die Menschen, die damals in Berlin lebten?

Hunderte Zeichnungen und grafische Darstellungen im Bestand der Grafischen Sammlung des Stadtmuseums Berlin geben darüber Auskunft. Hier finden sich Bildnisse von Königen, von Angehörigen des Hofes, des Verwaltungsapparates und des Militärs, von Wissenschaftlern, Pfarrern, Ärzten, Kaufleuten und Künstlern, sowohl Christen als auch Juden. Unter ihnen gibt es bekannte, aber auch vergessene Berliner, wie den Zeichner Daniel Chodowiecki und den Leibarzt Friedrichs des Großen, Johann Carl Wilhelm Moehsen.

Andreas Teltow, Leiter der Grafischen Sammlung, stellt ausgewählte Portraits vor. Papierrestauratorin Katharina Plate analysiert Erhaltungszustände und zeigt, wie solche zeitgeschichtlichen Zeugnisse bewahrt werden können. Präsentiert werden ausschließlich Werke, die nicht in der Sonderausstellung „Schloss.Stadt.Berlin.“ zu sehen sind, darunter unbekannte Arbeiten.

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Info

Eintritt

3,– / 2,– Euro

Veranstaltungsart

Forschung und Museum

Datum

Mi | 15.03.2017 | 18:00 Uhr

Treffpunkt

Salon

Kontakt

INFOLINE

Mo Fr 10 18 Uhr

030 24002 162