Louise Rösler: Tivolivariation, 1967
Museum Atelierhaus Rösler-Kröhnke | Foto: MGGU / Uwe Dettmar © Anka Kröhnke

Paris, Königstein, Berlin. Louise Rösler (1907–1993)

Das Museum Giersch der Goethe-Universität Frankfurt am Main widmet der Berliner Künstlerin Louise Rösler (1907–1993) eine umfangreiche Retrospektive. Mit dabei: ein Werk aus der Gemäldesammlung des Stadtmuseums Berlin.

Ausstellung: 22.3.–25.8.24

1907 in Berlin geboren, wuchs Louise Rösler in einem kunstaffinen Elternhaus auf und unternahm nach ihrer Ausbildungszeit in München, Berlin und Paris ausgedehnte Studienreisen durch Südeuropa.

Bis in die 1930er Jahre arbeitete Louise Rösler gegenständlich. Nach ihrer kriegsbedingten Übersiedlung nach Königstein im Taunus 1943 entwickelte sie einen abstrakteren und freieren Stil, der Farbe und Form als sinnliche Elemente betonte und zu dynamischen Bildwelten zusammenführte. Dabei griff Rösler das Urbane nicht nur motivisch, sondern auch in der Materialwahl auf. Auf der Straße gefundene Papierschnipsel und Bonbonverpackungen kombinierte sie mit zeichnerischen und malerischen Elementen.

Bis an ihr Lebensende 1993 nutzte die Künstlerin voller Kreativität und Einfallsreichtum immer wieder ungewöhnliche Fundstücke für ihr Schaffen: So wurde eine Schrankwand zum Malgrund, die Blisterverpackung zum Bildelement und Schuhspanner zum Ausgangsmaterial für Plastiken.

Louise Rösler: Kurfürstendamm, 1939
© Stadtmuseum Berlin

Leihgabe des Stadtmuseums Berlin

Das Großstadt-Thema faszinierte Louise Rösler zeitlebens und zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Werk. Aus der Gemäldesammlung des Stadtmuseums Berlin ist eine Arbeit aus dem Jahr 1939 zu sehen.

Ausstellungsort

Ort
Museum Giersch der Goethe-Universität
Schaumainkai 83 (Museumsufer)
60596 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten
Di – Mi, Fr So | 10 – 18 Uhr
Do | 10 – 20 Uhr
Mo | geschlossen

Eintritt
7 Euro / 5 Euro (ermäßigt)

Weitere Infos
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