Fünf Jahre BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum – Jubiläumsfeier und Programmhighlights der nächsten Monate
Am Samstag, 4. Juli 2026, feiert das Stadtmuseum Berlin das fünfjährige Bestehen von BERLIN GLOBAL. Anlass für einen Ausblick auf Programm und Neuerungen der Berlin Ausstellung im Humboldt Forum, die 2025 die Zahl der Besuchenden um 10 Prozent steigerte.
Fünf Jahre BERLIN GLOBAL
Seit fünf Jahren stellt BERLIN GLOBAL auf 4.000 Quadratmetern die Frage, wie Berlin die Welt prägt – und wie die Welt wiederum Berlin. Sie verhandelt – so die Planungen des Stadtmuseums Berlin – bis 2028 in sieben atmosphärisch dicht inszenierten Themenräumen die ausgewählten Aspekte Revolution, Freiraum, Grenzen, Vergnügen, Krieg, Mode und Verflechtung.Feier zum Jubiläum
Zum fünfjährigen Bestehen der Ausstellung plant das Stadtmuseum Berlin am 4. Juli 2026 eine große ganztägige Feier. Neben zahlreichen Führungen und Workshops gibt es ein Musikprogramm in der Ausstellung und open air im Schlüterhof des Humboldt Forums. Unter anderem wird es Auftritte vom Romani Weiss Swingtett, der Musiker:in und Performance-Künstler:in Anthony Hüseyin, der Musikerin, Schauspielerin und Malerin Güner Künier, der Claire Waldoff-Interpretin Sigrid Grajek sowie von DJ Femdelic geben – und das bei freiem Eintritt. Der musikalische Hauptact wird noch separat bekannt gegeben.Wachsende Resonanz: Besuchendenzahlen steigen 2025 um 10 Prozent
2025 hat sich die Zahl der Besuchenden in BERLIN GLOBAL von knapp 70.000 im Jahr 2024 auf fast 77.000 gesteigert. Das entspricht einem Anstieg um rund 10 Prozent. Umfragen mit Individualbesucher:innen, Guides und Lehrkräften bestätigen, dass die Ausstellung insgesamt gut vom Publikum angenommen wird. Hervorgehoben werden vor allem die Vielfalt an Themen, Elementen und Formaten, die Anknüpfungspunkte an aktuelle gesellschaftliche Fragen und die persönliche Lebenswelt bieten sowie das Ausstellungserlebnis als Ganzes.
„In Berlin Global wird Stadtgeschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt und immer wieder neu befragt. Der starke Gegenwartsbezug gefällt – und provoziert zugleich. Mit unserer Ausstellung im Humboldt Forum entwickeln wir durch innovative Formate und Kooperationen unser Profil weiter. Es ist uns auch an diesem Ort gelungen, Beziehungen in die Stadtgesellschaft zu knüpfen. Diese Erfahrungen nehmen wir mit für das Programm an unseren weiteren Standorten“, so Sophie Plagemann, die künstlerische Direktorin des Stadtmuseums Berlin.
Freiflächen: Themen aus der Stadtgesellschaft
Ein wesentliches Element des Ausstellungskonzepts sind die drei Freiflächen innerhalb des Rundgangs, die mit Akteur:innen der Stadt entwickelt werden und jeweils etwa 18 Monate zu sehen sind. Am 13. Juni wird das neunte Freiflächen-Projekt mit dem Titel „Time Machine Infinitum“ der Künstler:innen Omar Nicolas, Noam Gorbat und Sama Ahmadi eröffnet. Es thematisiert queer-migrantische Orte in Berlin und bleibt rund 18 Monate Teil von BERLIN GLOBAL. Die Eröffnung am 12. Juni wird musikalisch begleitet.Die beiden aktuellen Freiflächen „Der Maulbeerbaum“ und „Wenn ich König:in wäre…“ werden im Frühjahr 2026 durch Veranstaltungen vertieft: darunter eine Tandemführung, eine ComedyNight sowie eine Lesung.
Vermittlungsangebot im WELTSTUDIO
Das ergänzende Vermittlungsprogramm im WELTSTUDIO bietet eine Vielzahl an Angeboten für unterschiedliche Publikumsgruppen: Workshops für Schulgruppen, Diskursformate und Tandemführungen sowie Drop-Ins für Einzelpersonen, Familien und kleine oder größere Gruppen. Das Beteiligungsprojekt „Runde Geschichten“ mit Senior:innen wird am 13. August zum fünften Mal eröffnet.BERLIN GLOBAL: Zukunft
Die Programmplanung für die Ausstellung BERLIN GLOBAL geht aktuell bis 2028. Danach wird sich das Stadtmuseum Berlin noch stärker auf die Vorbereitung und Eröffnung von Märkischem Museum und Marinehausam Köllnischen Park konzentrieren. Ein Baustellen-Blog dokumentiert bis dahin die Entwicklungen bis zur voraussichtlichen Eröffnung 2029.
Die zukünftige Ausrichtung der Flächen des Landes Berlin im Humboldt Forum liegt im Verantwortungsbereich des Berliner Senats.