in 34 Tagen
Beginn:  
16.09.2022
  |   Ende:  
11.12.2022

Aufbrüche. Abbrüche. Umbrüche.

Kunst in Ost-Berlin 1985–1995

Ein Thema, zwei Sammlungen, drei Ausstellungsorte – so lässt sich das Ausstellungsprojekt der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank und des Stadtmuseums Berlin in kurzen Worten beschreiben.

Beide Institutionen stellen nicht nur gemeinsam das spannende Jahrzehnt zwischen 1985 und 1995 in der Kunst in den Mittelpunkt, sondern gleichzeitig zwei wichtige Kunstsammlungen in Berlin. Mit Beispielen aus den umfangreichen Beständen der Kunstsammlung der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank und des Stadtmuseums Berlin wird anhand von mehr als 50 Künstler:innen auf die lebendige und vielfältige Kunstszene Ost-Berlins in der Vor- und Nachwendezeit zurückgeblickt.

Die Ausstellungen zeigen einen Querschnitt künstlerischer Positionen und Entwicklungen, die sich zwischen Figuration, Abstraktion und Aktion bewegen. Pointierte Situationsbeschreibungen, allegorische Darstellungen oder Lust an der Provokation benennen nur einige der vielfältigen künstlerischen Annäherungen an die politischen und gesellschaftlichen Zustände ab 1985. Viele Werke legen relevante Zeugnisse einer Epoche der Aufbrüche, Abbrüche und Umbrüche ab, andere wiederum stehen für die Kontinuität künstlerischer Arbeit in den Zeiten des Wandels.

Kurt Buchwald: „Brandenburger Tor Berlin“, Nr. 3 (von 5). Aus der Serie: „End of History“, 1994/2016. Pigmentdruck auf Hahnemühle Photo Rag Baryta 315 g, 48,3 cm x 33,0 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Kunst und Zeitzeug:innen-Interviews

Gezeigt werden Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien aus den beiden Sammlungen, die teilweise erstmals ausgestellt werden. Der umfangreiche Katalog dokumentiert die Biografien der Künstler:innen und die sich wandelnden Bedingungen, unter denen Kunst entstand und gesammelt wurde.

In eigens für das Projekt geführten Interviews, die in den Ausstellungen und online zu sehen sind, erzählen die Künstler:innen Manfred Butzmann, Sabine Herrmann, Klaus Killisch, Sabine Peuckert, Maria Sewcz und Berndt Wilde von ihren Erfahrungen vor dem Hintergrund der rasanten Veränderungen der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse.

Start am 25. August in Berlin-Charlottenburg

Den Auftakt des gemeinsamen Vorhabens macht die Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank. Ab dem 25. August werden figurative Arbeiten von rund 25 Künstler:innen in den Ausstellungsräumen in Berlin-Charlottenburg zu sehen sein.

Ab dem 16. September folgen die beiden Ausstellungsteile im Museum Nikolaikirche und im Museum Ephraim-Palais des Stadtmuseums Berlin in Berlin-Mitte. Hier werden rund 35 Künstler:innen mit mehr als 100 Einzelwerken und Werkserien präsentiert.


Maria Sewcz: Aus der Serie „inter esse“, Berlin 1985–87 (Silbergelantinepapier, Portfolio, 40x50 cm) © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Die Künstler:innen

Tina Bara, Bertold W. Bartsch, Annemirl Bauer, Rolf Biebl, Kurt Buchwald, Manfred Butzmann, Frits Esenwein, Ellen Fuhr, Christian Glanz, Dieter Goltzsche, Kerstin Grimm, Sabina Grzimek, Clemens Gröszer, Thomas Günther, Sylvia Hagen, Angela Hampel, Rolf Händler, Sabine Herrmann, Karl Hillert, Martin Hoffmann, Uta Hünninger, Ingeborg Hunzinger, Sabine Jahn, Klaus Killisch, Konrad Knebel, Wolfgang Leber, Walter Libuda, Werner Liebmann, Rolf Lindemann, Harald Metzkes, Olaf Nehmzow, Roland Nicolaus, Helga Paris, Sabine Peuckert, Wolfgang Peuker, Ilona Ripke, Horst Sagert, Hans Scheib, Cornelia Schleime, Baldur Schönfelder, Anna Franziska Schwarzbach, Frank Seidel, Maria Sewcz, Volker Stelzmann, Strawalde (Jürgen Böttcher), Ursula Strozynski, Henry Stöcker, Heinrich Tessmer, Hans Ticha, Harald Toppel, Joachim Völkner, Veronika Wagner, Ulla Walter, Trak Wendisch, Berndt Wilde, Karla Woisnitza, Ulrich Wüst

Die Realisierung der Ausstellung des Stadtmuseum Berlins wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht.

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Aufbrüche. Abbrüche. Umbrüche. Kunst in Ost-Berlin 1985–1995

25.08. – 11.12.2022 | Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank

16.09. – 11.12.2022 | Museum Nikolaikirche und Museum Ephraim-Palais

Zur Ausstellung erscheint eine gemeinsame Begleitpublikation.

Museum Nikolaikirche

Öffnungszeiten

täglich | 10 – 18 Uhr (auch an Feiertagen)

ab 16. Sepbember:
Di – So | 10 – 18 Uhr (auch an Feiertagen)
Mo geschlossen

Eintrittspreis

5,00 / erm. 3,00 Euro
bis 18 Jahre Eintritt frei

ab 16. September:
6,00 / erm. 4,00 Euro
bis 18 Jahre Eintritt frei

>> Infos zu Tickets, Preisen & Ermäßigung

Tickets im Vorverkauf frühestens 5 Tage vor dem gewünschten Eintrittstermin online erhältlich oder am Besuchstag (nach Verfügbarkeit) online oder vor Ort. >> zum Ticketshop

Hinweis:
Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regelungen.

Barrierefreiheit

Details auf Mobidat

Adresse

Nikolaikirchplatz
10178
Berlin

Museum Ephraim-Palais

Öffnungszeiten

Nach Sanierungsarbeiten ab 16. September 2022 wieder geöffnet.
Bitte besuchen Sie unsere weiteren Museen.

Barrierefreiheit

Details auf Mobidat.

Adresse

Poststraße 16
10178
Berlin

Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank

Öffnungszeiten

Di – So 10 - 18 Uhr
Mo geschlossen

Eintrittspreis

4,- / 3,- Euro
bis 18 Jahre Eintritt frei

Weitere Infos finden Sie auf der Website des Kunstforums.

Adresse

Kaiserdamm 105
14057
Berlin

Kontakt

INFOLINE

Mo Fr | 10 18 Uhr

030 24002 162

Mit freundlicher Unterstützung

Außenansicht der Nikolaikirche
Museum Nikolaikirche
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3D-Rundgang

Seit fast acht Jahrhunderten prägt die Nikolaikirche den Altstadtkern Berlins.