24.11.2017

Großer Erfolg: zeitgenössische Kunst im Museum Nikolaikirche

LOST WORDS lockt zahlreiche Besucherinnen und Besucher an

Am 19. November endete die viel beachtete Ausstellung LOST WORDS im Museum Nikolaikirche. Fast 20.000 Besucherinnen und Besucher haben sich das beeindruckende Werk der japanischen Künstlerin Chiharu Shiota angesehen. Die schwarze Fadeninstallation mit den eingewobenen Bibelseiten wurde eigens für das historische Gebäude angefertigt und verwandelte die Nikolaikirche in einen Ort für zeitgenössische Kunst. Anlass und Ausgangspunkt für die sechswöchige Ausstellung war das 500-jährige Jubiläum der Reformation.

Während Stammbesucherinnen und -besucher die Nikolaikirche in umgedeuteter Form neu entdeckten, suchte ein kunstaffines Publikum das älteste Gebäude der Hauptstadt zum ersten Mal auf. Die von Frizzi Krella und Christhard-Georg Neubert kuratierte Ausstellung schuf einen Raum, der zum Austauschen, Kennenlernen und Debattieren einlud. Gleichsam beliebt war LOST WORDS in den sozialen Medien. Durch ihre zahlreichen Beiträge, wie beispielsweise auf Instagram, machten Nutzerinnen und Nutzer die Installation online erfahrbar.

 

Nikolaikirche wird Ausstellungsort des Hannah-Höch-Preises 2018

Wie in der Zukunftsstrategie angekündigt, bleibt das Museum Nikolaikirche auch perspektivisch ein Ort für zeitgenössische Kunst: am 4. Oktober 2018 wird die Vergabe des Hannah-Höch-Preises und -Förderpreises im Museum Nikolaikirche stattfinden. Die aktuell noch unbekannten Preisträger bzw. Preisträgerinnen, werden sowohl das Mittelschiff als auch den Turmfuß mit ihren Arbeiten gestalten und somit zum besonderen Kunsterleben in der Nikolaikirche beitragen. Zu sehen vom 5. Oktober bis 25. November 2018.

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Kontakt

Judith Kuhn

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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