Museums-Dorf Düppel

Leben im Mittelalter

Alle zu Tisch: An den Wochenenden zeigen Schauspieler:innen: So war das Dorf-Leben im Mittelalter.
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Christian Kielmann
Museum zum Anfassen: Besucher:innen können bei unseren Führungen verschiedene Sachen aus dem Mittelalter ausprobieren.
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Christian Kielmann
Das Museums-Dorf Düppel ist ein Freilicht-Museum.
Das bedeutet: Das Dorf ist ein Museum unter freiem Himmel.


Die Museums-Dorf Düppel liegt im Berliner Orts-Teil Nikolassee in Berlin Steglitz-Zehlendorf.
Im Museums-Dorf können Erwachsene und Kinder
das Leben im Mittelalter kennen-lernen.
Das war die Zeit zwischen dem Jahr 500 und dem Jahr 1500.
Diese Zeit nennt man Mittelalter.
Hinweis

Wir möchten immer alle Menschen ansprechen.
Das heißt für uns: Alle Geschlechter kommen in der Sprache vor.
Nicht nur Männer und Frauen.
Auch andere Geschlechter.
Dafür hat man in schwerer Sprache Zeichen erfunden.
Zum Beispiel den Doppel-Punkt im Wort:
Besucher:in
Mit dem Doppel-Punkt im Wort sagen wir: Alle gehören dazu.

Am Krummen Fenn sind vor vielen Jahren die Reste von einem Dorf aus dem Mittelalter ausgegraben worden.
Wir haben das Dorf am selben Ort wieder aufgebaut.
Mit nachgebauten Häusern, Speichern und Werkstätten.
Und mit Gärten und Feldern.

Das Museums-Dorf Düppel ist so groß wie 10 Fußball-Felder.

Seit dem Jahr 1995 gehört das Freilicht-Museum zum Stadt-Museum Berlin.

An allen Öffnungs-Tagen gibt es mittelalterliche Spiele zum Mitmachen.
Immer von 11 bis 17 Uhr.

Im Gebäude am Eingang gibt es eine Ausstellung.
In der Ausstellung darf man Sachen auch anfassen.
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Michael Setzpfandt
Im Dorf gibt es verschiedene Bereiche.
Zum Beispiel den Dorf-Platz mit Häusern und Werkstätten.
Einen Kräuter-Garten. Und Wald und Felder.

An den Wochenenden zeigen Mitglieder aus dem Förder-Verein
Museumsdorf Düppel e.V.:
So haben die Menschen im Mittelalter gelebt und gearbeitet.
Sie kochen Essen wie im Mittelalter.
Sie schnitzen Teller, Löffel, Schüsseln und andere Sachen aus Holz.
Und sie zeigen: So haben die Menschen damals Kleidung aus Wolle gemacht.

Man kann auch bei mittelalterlichem Handwerk zuschauen.
Zum Beispiel beim Schmieden von Eisen.
Beim Töpfern von Sachen für den Haushalt.
Beim Gießen von Sachen aus Bronze.
Zum Beispiel Becher, Krüge, Teller und Schmuck.
So hat man im Mittelalter Holz bearbeitet.
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Michael Setzpfandt
Über den Förder-Verein

Der Förder-Verein wurde im Jahr 1975 gegründet.
Die Mitglieder wollen zeigen:
Wie war im Mittelalter das Leben auf dem Land.
Deshalb machen Mitglieder aus dem Förder-Verein
das Leben im Mittelalter nach.
 
Im Förder-Verein gibt es verschiedene Arbeits-Gruppen.
Sie kümmern sich um die nachgebauten Häuser.
Sie machen Kleidung wie im Mittelalter.
Und sie kümmern sich um Handwerk und Landwirtschaft im Mittelalter.
So machen die Menschen aus dem Förder-Verein
mittelalterliche Geschichte lebendig.
Möchten Sie gerne mehr über die Arbeit und Aktionen vom Förder-Verein wissen?
Dann schauen Sie doch mal auf die Internet-Seite vom Förder-Verein:
www.dueppel.de

Das Museums-Dorf Düppel ist auch ein Ort zum Forschen und Ausprobieren. Hier können Erwachsene und Kinder verschiedene Sachen aus dem Mittelalter ausprobieren.

Andere Nutz-Tier-Rassen waren schon ausgestorben.
Zum Beispiel das Düppeler Weide-Schwein.
Das Düppeler Weide-Schwein gibt es jetzt wieder im Museums-Dorf.
Das haben die Mitglieder vom Förder-Verein geschafft.

Ausstellung

Die Dauerausstellung im Museumsdorf Düppel macht das Leben im Mittelalter begreiflich.
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Michael Setzpfandt

Leben im Mittelalter

Wie lebten die Menschen früher?
Die Ausstellung im Museums-Dorf zeigt das.

Programm

Alle Termine und alle Informationen in schwerer Sprache.

Info und Service

Wo ist das Museum?

Museums-Dorf Düppel
Clauertstraße 11 
14163 Berlin

Wie kommt man da hin?

  • Mit der S-Bahn: Halte-Stelle Mexikoplatz
  • Mit der U-Bahn: Halte-Stelle Krumme Lanke
  • Mit dem Bus: Halte-Stelle Clauertstraße oder Ludwigsfelder Straße

Öffnungs-Zeiten

Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.
Montag bis Freitag ist geschlossen.

Eintritts-Karten

Eintritts-Karten gibt es an der Kasse im Empfangs-Gebäude oder im Internet.

Gehen Sie dafür in den Online-Shop über diesen Link.

Dort können Sie den Zeit-Raum aussuchen.
Und wie viele Eintritts-Karten Sie möchten.
Sie bekommen die Eintritts-Karten dann per E-Mail zugeschickt.

Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt kostenlos.

Für viele Menschen kostet der Eintritt 3 Euro.
Student:innen aus Deutschland und anderen Ländern
Menschen aus anderen Ländern, wenn sie eine elektronische Aufenthalts-Erlaubnis haben
Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr machen
Menschen, die Sozial-Leistungen bekommen
Menschen mit einer Behinderung von mindestens 50 Prozent und ihre Begleitung
Menschen mit dem Museums-Pass Berlin

Für alle anderen kostet es 5 Euro.
 
Eintritt frei am Museums-Sonntag
Manchmal ist am 1. Sonntag im Monat der Eintritt für alle kostenlos.
Sie brauchen trotzdem eine Eintritts-Karte.
Die Karte bekommen Sie an der Kasse oder im Internet.
Das ist der Link zum Ticket-Shop.

7 Tage vor dem Museums-Sonntag können Sie sich
die Eintritts-Karten dort holen.

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