Die Mauer durchschnitt Berlin und damit Lebensläufe, Nachbarschaften, Wohnrealitäten – im Osten staatlich gelenkt, im Westen marktwirtschaftlich reguliert. Plattenbau gegen besetztes Haus, Zuweisung gegen Eigentum: Wohnen war in Berlin immer hochpolitisch.
Der Stadtsoziologe Andrej Holm und der Journalist Michael Sontheimer haben diese Entwicklungen intensiv begleitet: Holm als kritische Stimme der Mietenpolitik und Stadtforschung, Sontheimer als Chronist der West-Berliner Hausbesetzerszene und städtischer Gegenkulturen.
Im Gespräch geht es um Alltag und Ideologie dies- und jenseits der Mauer. Was bedeutete es, in der geteilten Stadt ein Dach über dem Kopf zu haben, wie war es nach dem Mauerfall, und was ist eigentlich jetzt?
Moderation: Marion Brasch
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