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Kleider machen Leute

Eine Schülerin prüft den Faden der gesponnenen Wolle
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Sissie-Carlotta Hilgenstein

Im Museumsdorf werden für die Schüler:innen die Stationen der mittelalterlichen Textilproduktion um das Jahr 1200 lebendig.

Preise
Regulär: 4 Euro pro Kind, mind. 80 Euro (inkl. Material) Gruppen von mehr als 15 Jugendlichen werden geteilt.

Im direkten Umgang mit dem Rohmaterial Schafwolle und originalgetreuen Werkzeugen spinnen die Jugendlichen selbst einen Faden. So erfahren sie die langwierigen Prozesse der historischen Produktion. Sie setzen Arbeitsaufwand der Textilherstellung, Nachhaltigkeit und den Wert eines fertigen Kleidungsstückes kritisch zueinander in Bezug: Was für Kleidungsvorschriften gab es im Mittelalter? Machten Kleider damals wie heute Leute? Und wie haben sich heutige Produktionsbedingungen entwickelt?

Mögliche Lehrplanbezüge

  • Geschichte, Klassen 7-10: Orientierung in der Zeit, historische Quellen untersuchen, Gegenwarts- und Lebensweltbezug
  • Sozialwissenschaften, gymnasiale Oberstufe: Arbeitswelt im Wandel
  • Wirtschaft-Arbeit-Technik, Klassen 7-10: Kleidung und Mode/Textilverarbeitung, Konsum
  • Kunst, Klassen 7-10: Design, Rohwolle und verarbeitete Schafswolle als Teil der Materialkunde

Robuste Kleidung und Schuhwerk empfohlen, ggf. auch Regenkleidung